OTS0157 5 WI 0358 NEF0009 Di, 17.Mai 2016
Bau / Immobilien / Konjunktur / Wohnbau / Insolvenzen

Drum prüfe, wer sich bindet …

Eine Umfrage aus der Reihe Baubarometer der INFO-TECHNO Baudatenbank

Mondsee (OTS) - Partner mit Handschlagqualität, Geschäfte, die auf Vertrauen und Seriosität und einer gesunden finanziellen Basis beruhen – weil Zahlungsausfälle gerade dem mittelständischen Unternehmen das Rückgrat brechen können, ist die wirtschaftliche Stabilität des Vertragspartners von besonderer Bedeutung. Das unterstreicht die Umfrage des Baubarometers der INFO-TECHNO Baudatenbank.

Über 620 heimische Unternehmen aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe haben sich an der Befragung beteiligt, die durch AUSSCHREIBUNG.AT durchgeführt wurde.

Das Ausfallsrisiko minimieren

Es sind gerade kleine und mittelständische Firmen, die aufgrund von Zahlungsausfällen der Kunden bedroht sind, in Liquiditätsengpässe zu geraten. Ihnen fehlen die Ressourcen, um Forderungsverluste abzufedern. Wie schützen sich Unternehmen vor dem Ausfallsrisiko, welche Aktivitäten ergreifen sie?

Die Umfrage des Baubarometers zeigt, dass sich die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen auf Informationen von Finanzdienstleistern verlässt.

Kostenfaktor Bonitätsprüfung

Die befragten Firmen lassen sich diese Auskünfte so einiges kosten. Fast 20 % investieren bis zu 200.- Euro und mehr, bevor sie sich auf einen Vertrag mit einem neuen Partner einlassen. Über 27 % schätzen die eigenen Ausgaben für die Informationsbeschaffung je Abschluss bis zu 100.- Euro.
Mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen meint, diese Kosten einsparen zu können und vertraut auf die Selbstauskunft des künftigen Vertragspartners.

Firmenbewertungen – welche Aspekte zählen?

Mit über 97 % bewerten die befragten Unternehmen das bisherige Zahlungsverhalten des künftigen Vertragspartners als sehr wichtig. Informationen zur aktuellen finanziellen Situation des Geschäftspartners werden als zweitwichtigster Aspekt genannt, Bonitäts-Ratings werden als drittwichtigste Entscheidungsgrundlage genannt.
88 % der befragten Unternehmen sind der Ansicht, dass Informationen wie Anschrift oder UID die Bonitätsauskunft abrunden. Aufschlussreich wären naturgemäß Bilanzabschlüsse und Einnahmen-/Ausgabenrechnungen. Da diese Ergebnisse aber nur selten offen gelegt werden, sind sie bei der Einschätzung des möglichen Ausfallsrisikos nicht prioritär. Von nur geringer Bedeutung sind allgemeine Kennzahlen wie Anzahl der Mitarbeiter oder Umsätze. Ein hoher Umsatz und ein großer Mitarbeiterstab mag sich in der Imagebroschüre gut lesen, sagt über die Bonität aber bekanntlich nur wenig aus.

Der vollständige Bericht zum Umfrageergebnis ist erhältlich unter:
www.baubarometer.at

Rückfragen & Kontakt:

INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH
Frau Dipl.-Ing. Silvia Jell, Prokuristin

Tel.: +43(0)6641059677
E-Mail: s.jell@info-techno.at

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www.BAUDATENBANK.AT, www.BAUBAROMETER.AT

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