OTS0199 5 CI 0443 EDW0001 Mo, 14.Mär 2016
Architektur / Kirchen / Religion / Bau / Kommunales

Zur ORF Bürgeranwalts-Sendung vom 12.März 2016 – Wichtige Informationen zum Projekt Wotrubakirche, Wien-Mauer

Vertiefende Projekt-Details zu offenen Fragen aus der Sendung und erklärende Ansichten dienen der Illustration der Auswirkungen auf das denkmalgeschützte Wotruba-Bauwerk

Wien (OTS) - Projekt:

In der Bürgeranwalts-Sendung des ORF vom vergangenen Samstag, den 12.3.2016 wurde ein Beitrag zum geplanten Projekt der barrierefreien Erschließung sowie Erweiterung mit Tageslicht im Bereich des unteren Eingangs der Wotrubakirche in Wien-Mauer.

Offen blieben Fragen zum Planungsverfahren, der Beeinträchtigung der Ansicht des Denkmals von verschiedenen Standpunkten rund um die Kirche und der Finanzierungsform des Projekts.

Dem Bauherrn, der Gemeinde am Georgenberg, ist es darüber hinaus ein Anliegen, eine ergänzende visuelle Darstellung der Auswirkungen des Umbaus zur Verfügung zu stellen, da dies im Rahmen der Sendung zeitlich nicht möglich war.

Das für die Gemeinde notwendige Projekt wurde in einem jahrelangen, umfangreichen, integrativen und kooperativen Planungsverfahren entwickelt. In der Außenbeziehung sind intensiv sämtliche planungsrelevanten Behörden, Magistrate und Dienststellen eingebunden. Das gilt im Besonderen für das Bundesdenkmalamt (BDA), das Änderungen an Entwürfen eingefordert hatte, denen in der Folge auch entsprochen wurde. Dem abgeänderten Projektentwurf wurde von Seiten des BDA eine mündliche Zustimmung erteilt. Weiters hat die Bezirksvertretung des 23. Bezirks, Wien-Liesing vollinhaltlich den Planungswünschen der Gemeinde entsprochen und diese freigegeben.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen und für die Besucher notwendigen Barrierefreiheit stehen die Nutzungsmöglichkeiten der Unterkirche mit vielfältigen Angeboten für Jung und Alt – von Baby-Spielgruppe über 150 Kinder und Jugendliche Pfadfinder/innen bis zu Aktivitäten für Senior/innen – im Vordergrund. Mit der Schaffung eines zusätzlichen Raumes mit Tageslicht soll diesen Bedürfnissen entsprochen werden.

Sämtliche Details und Ansichten des geplanten Umbaus des bisherigen unteren Eingangs der Wotrubakirche – erwiesenermaßen kein Bestandteil des künstlerischen Entwurfes Fritz Wotrubas – sind auf der Projekt-Homepage unter http://liftlicht.georgenberg.at nachzulesen. Der Kommentar des Architekten DI Fritz Gerhard Mayr in der Sendung, die Kirche würde mit der Durchführung des Projektes LiftLichtRaum auf einer Glasfassade stehen, lässt sich durch beigefügte Bilder entkräften.

Zur Frage der Finanzierung des Projektes und des Einsatzes von Geldmitteln unserer Gemeinde für soziale Aufgaben halten wir folgendes fest:


Grundsätzlich ist in unserer Gemeinde vereinbart: 
Sozialprojekte erfahren durch das Bauvorhaben LiftLichtRaum keinerlei Einschränkungen. Die Mitteln für soziale Notfälle, für die aktuelle Flüchtlingshilfe sowie die Aufwendungen für langjährige Projekte der Gemeinde bleiben unangetastet.

Sehr wohl aber gehört es zur Aufgabe einer Gemeinde, ihren Mitgliedern und allen Besuchern, Touristen, Interessierten sowohl den Zugang zum denkmal-geschützten Kirchen-Bauwerk, als auch in die Unterkirche zu ermöglichen. So soll die Teilhabe aller am Gemeindeleben und den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen möglich sein. 
Auch dafür suchen wir finanzielle Mittel.


Die Behinderungen und Verzögerungen des Projektes haben die Kosten aber schon jetzt deutlich erhöht. 


Rückfragen & Kontakt:

Projektkoordinator Diakon DI Hubert Keindl
liftlicht@georgenberg.at

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