OTS0100 5 II 0288 FLK0001 Mi, 03.Feb 2016
Kärnten / FPÖ

FPÖ-Mödritscher: Heta-Gläubiger bekommen ihre Infos durch VP-nahe Lobbyisten

Finanzminister Schelling lenkt nur ab, wenn er LR Ragger mundtot machen will

Klagenfurt (OTS) - „Es ist ein leicht durchschaubares Polit-Manöver von VP-Finanzminister Hansjörg Schelling, wenn er die rot-grün-schwarze Koalition in Kärnten gegen den Kärntner FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger zu einer Strafaktion einsetzt. Damit lenkt Schelling nur davon ab, dass prominente VP-Ex-Politiker längst für viel Geld Informationen für die Hypo-Heta-Anleihegläubiger sammeln“, erklärt der Kärntner FP-Landesparteisekretär Ewald Mödritscher.

Er nimmt damit Bezug darauf, dass der Ex-Finanzsekretär Günter Stummvoll und Ex-Landeshauptmann Christof Zernatto als Lobbyisten für eine große Gruppe von Hypo-Heta-Gläubigern tätig sind. Stummvoll antichambriere in Wien und Zernatto agiere als der Kärntner Querverbinder. „Die beiden Herren werden nicht umsonst hohe Honorare kassieren. Man kann davon ausgehen, dass sie längst alle nötigen Unterlagen beschafft haben. Es ist daher absurd, wenn Finanzminister Schelling sich in einem Brief an die Landesregierung darüber beschwert, dass zu Unrecht Informationen an die Gläubiger gelangen würden“, so Mödritscher. Schelling sollte einmal seine Parteifreunde, die neben ihrer stattlichen Polit-Pension als Lobbyisten tätig sind, befragen und nicht LR Mag. Ragger am Zeug flicken.

Bedauerlich ist, dass sich LH Dr. Peter Kaiser und LhStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut sowie ihre Vasallen im Kärntner Abwicklungsfonds sich vor diesen Karren spannen lassen. „Es ist einzigartig, dass eine dringliche Regierungssitzung inszeniert wird, um den einzigen Kritiker mundtot zu machen“, erklärt Mödritscher. Das zeige einmal mehr die große Abhängigkeit der rot-grün-schwarzen Koalition von der SP-VP-Bundesregierung. Jeder Befehl aus Wien werde in Kärnten umgesetzt. „Es ist daher kein Wunder, dass der Einzige, der dies kritisiert und für einen eigenständigen Weg Kärntens eintritt, LR Mag. Ragger, ins Visier genommen wird“, so Mödritscher abschließend.

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