OTS0194 5 WI 0184 NGS0001 II Mi, 27.Jän 2016
Steuern / FSG-GÖD / Finanzen

GÖD-FSG Finanz: „Will LH Pröll Steuergerechtigkeit verhindern?“

Gegen die Verunglimpfung der Finanzpolizei

Wien (OTS) - Landeshauptmann Erwin Pröll wetterte in Grafenegg anlässlich der Auszeichnung „Top-Wirt 2016“ gegen die Registrierkassenpflicht, die von seiner eigenen Partei erfunden wurde, um die Einführung von Vermögenssteuern zu verhindern. Durch diese Registrierkassenpflicht sollen 0,9 Milliarden für die Finanzierung der Steuerreform hereingebracht werden. Wenn LH Pröll auf Kosten der Finanzpolizei nun Bundesminister Hans-Jörg Schelling in den Rücken fällt, stellt sich die Frage, ob die ÖVP Niederösterreich Oppositionspartei innerhalb der angeblich staatstragenden Regierungspartei ÖVP sein will.

Die GÖD-FSG Finanz weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es nicht darum geht, bestimmte Branchen zu sanktionieren, sondern ehrliche vor unehrlichen Steuerpflichtigen zu schützen.

Hans Lang, Personalvertreter der Finanzpolizei: „Unsere Kolleginnen und Kollegen erfüllen ihren gesetzlichen Auftrag zur Durchsetzung der Steuergerechtigkeit.“

Hermi Müller, Vorsitzende der FSG Finanz: „Steuergerechtigkeit besteht auch darin, dass nicht zuletzt durch Maßnahmen der Finanzpolizei Unternehmen genauso zur (Registrier-)Kassa gebeten werden, wie LohnsteuerzahlerInnen. Die persönliche Verunglimpfung aller FinanzpolizistInnen als „Rambos“ weisen wir auf das Schärfste zurück!“

Rückfragen & Kontakt:

Hermi Müller
Vorsitzende GÖD-FSG Finanz
Mobil: 0664/612 55 43
E - Mail: hermine.mueller@bmf.gv.at

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