OTS0023 5 WI 0411 AKW0001 CI Di, 26.Jän 2016
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AK Handy-Preisanalyse: Preisrutsch bei Telefonaten und Surfen 1

Handytarife im Jahresvergleich 2015 günstiger geworden

Wien (OTS) - Telefonieren und surfen ist für Handy-Durchschnitts- und IntensivnutzerInnen billiger geworden – bis zu 30 Prozent. Der Grund:
deutlich mehr Anbieter, um 43 Prozent mehr erhobene Tarifvarianten und somit mehr Wettbewerb. Grundgebühren, Service-pauschalen und Aktivierungskosten sind allerdings nahezu gleich geblieben, sofern Servicepauschalen und Aktivierungskosten überhaupt verrechnet werden. Das zeigt eine AK Analyse über Handypreise bei 17 heimischen Mobilfunk-Anbietern von Jänner bis Dezember 2015.

Der Handymarkt ist wieder heiß umkämpft. Im Dezember 2015 gab es bereits wesentlich mehr Anbieter als noch zu Jahresbeginn 2015. Die AK Preisanalyse zeigt: Wer mit dem Handy telefoniert und surft, kommt nun billiger weg. Durchschnitts- und IntensivnutzerInnen können bei Neuabschlüssen durchschnittlich 9,8 bis 29,9 Prozent sparen. Konk-ret: Für DurchschnittskundInnen (telefonieren und surfen) ergibt sich ein durchschnittlicher Preisvorteil von 29,9 Prozent, für den IntensivnutzerInnen von 14,7 Prozent. Wer vorwiegend telefoniert, kann auch zwischen 9,8 und 20,9 Prozent sparen.

Bei den drei großen Anbietern – A1, T-Mobile und Drei – haben sich die Preise nur geringfügig verändert. Die enthaltenen Datenfreimengen wurden aber deutlich ausgeweitet. Zusätzlich wurden meist EU-weite Freieinheiten gewährt. Die Gesprächsgebühren blieben unverändert genauso wie die jährlich wiederkehrenden Servicekosten (rund 20 Euro im Jahr). Billiger telefonieren und surfen heißt es meist mit kleineren und neuen Anbietern. Sie verrechnen in der Regel auch keine Aktivierungskosten oder jährlich wiederkehrende Servicepauschalen.

Vertragstarife mit unlimitierten (fair-use), aktiven Gesprächsminuten und unlimitiertem SMS-Versand (fair-use) innerhalb Österreichs werden meist von den drei Großen ange-boten. Die Kleineren gewähren oft klar definierte Mengen an Freiminuten, Frei-SMS und Freidaten oder bieten manchmal auch Tarife ohne Grundgebühren mit ausschließlich variablen Kosten an.

Die Kosten für den Mehrverbrauch sind bei den untersuchten Anbietern – bis auf einige Ausnahmen – gleich geblieben (3,9 bis 40 Cent für den Mehrverbrauch).

Zur AK Preisanalyse: Die AK hat drei typische HandynutzerInnen von Jänner bis Dezember 2015 analysiert: DurchschnittskundInnen 2013 mit dem günstigsten Vertragstarif mit und ohne Datennutzung sowie mit Wertkartentarif ohne Datennutzung (monatlich 140 aktive Gesprächsminuten, 50 SMS und bei Datennutzung mit 600 MB Datentransfer-menge), den DurchschnittskundInnen 2015 (140 Minuten, 25 SMS, 2.000 MB) und IntensivnutzerInnen 2015 mit dem günstigsten Tarif (monatlich 1.000 aktive Gesprächsmi-nuten, 1.000 SMS und bei Datennutzung mit 5.000 MB Datentransfermenge). Geprüft wurden die Handytarife von A1, T-Mobile, Drei, Tele.ring, Bob, yesss, S-Budget, Ge-org, HoT, UPC, Red Bull Mobile, spusu, Volmobil, wowww, eety, Allianz und yooopi. (Forts.)

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