OTS0181 5 II 0418 NFW0007 WI Fr, 15.Jän 2016
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Gudenus: „Islamic Banking“ ist ein weiterer Schritt Richtung Islamisierung

In Österreich gilt die Verfassung und nicht die Scharia

Wien (OTS) - Dass die BAWAG nun als erste Bank Österreichs „Islamic Banking“ anbietet, zeigt wie weit die Islamisierung bei uns schon fortgeschritten ist, so der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann, Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus. Anscheinend meinen die BAWAG-Chefs, dass es in Österreich – und hier speziell in Wien – einen lukrativen Markt zu geben scheint. Doch neben den wirtschaftlichen sprechen vor allem politische und gesellschaftliche Gründe gegen diese Art des Bankwesens in unseren Breiten.

Besonders bedenklich ist das regulatorische Umfeld, das zum aktuellen Zeitpunkt eine problemlose Implementierung des „Islamischen Bankings“ in bestehenden Bankinstituten sehr nur sehr schwer zulässt. Jedes Kreditinstitut, das Scharia-konforme Produkte anbieten möchte, muss diese durch einen eigenen internen Rat, das Scharia Board, prüfen und zertifizieren lassen. Die große Herausforderung dabei ist, Scharia-Prinzipien und Bankaufsichtsrecht unter einen Hut zu bringen. „Beim Einsatz eines Scharia Board wird man sich die Frage stellen müssen, wie dieses unter gesellschaftsrechtlichen Gesichtspunkten zu qualifizieren ist und ob die rechtlich geforderte Unabhängigkeit des Vorstandes gewährleistet ist“, hält Gudenus fest. Scharia-Gelehrte haben im Rahmen der islamischen Finanzindustrie großen Einfluss, sie bewerten nicht nur, ob ein Produkt erlaubt, »halal«, oder verboten, »haram«, ist, sondern haben das Sagen bei allen Belangen. Die Kraft eines Urteils hängt vom Bekanntheitsgrad eines Scharia-Gelehrten ab, die Bekanntesten kann man an zwei Händen abzählen, der Markt ist also abhängig von sehr wenigen Männern. „Hier wird die, vor allem in Wien bereits bestehende Parallelgesellschaft weiter gefördert“, kritisiert Gudenus, der die Wiener Landesregierung einmal mehr daran erinnert, dass man von muslimischen Zuwanderern Integrationsbestrebungen zu erwarten hat und ihnen nicht den Boden für die Etablierung ihrer Lebensweisen weiter aufbereiten darf.

Die deutsche Islam-Finanzexpertin und Volkswirtin Rebecca Schönenbach brachte es in einem Interview in der Citizen Times wie folgt auf den Punkt: „Tatsächlich ersannen die Vordenker das islamische Finanzwesen bewusst in Abgrenzung zur westlichen Welt und ihren Werten, als Weg, ein in allen Aspekten Scharia-konformes Leben zu führen. Dies spiegelt sich in den Aussagen mancher Aktivisten des islamischen Finanzwesens wieder, es wird von einigen als Instrument gesehen, die Islamisierung Europas voranzutreiben. Ist das islamische Finanzwesen als solches akzeptiert und sind auch dementsprechende Gesetzesänderungen durchgeführt, wird dann die Berücksichtigung weiterer Aspekte des Finanzlebens nach islamischem Recht gefordert.“ „Die politischen Verantwortlichen müssen endlich die Zeichen der Zeit erkennen und der voranschreitenden Islamisierung endlich einen Riegel vorschieben. In Österreich gelten Verfassung und Menschenrechte und nicht die Scharia“, hält Gudenus abschließend fest. (Schluss)

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