OTS0190 5 II 0305 VPK0008 Di, 24.Nov 2015
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Jank: Kurs der Bildungsreform durch OECD-Studie bestätigt

ÖVP-Bildungssprecherin: Gesellschaft zu mehr Wertschätzung des LehrerInnen-Berufs gefordert

Wien (OTS) - Die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" bestätigt den Kurs der Bildungsreform. Die Pisa-Ergebnisse von 15jährigen SchülerInnen, die mindestens ein Kindergartenjahr absolvierten, liegen auch unter Berücksichtigung ihrer soziökonomischen Hintergründe weit über jenen von Kindern, die nicht im Kindergarten waren. Die nunmehrige Stärkung des Kindergartens und der Elementarpädagogik sind die richtige Maßnahme. "Wir verbessern die pädagogische Ausbildung, führen einen Bildungskompass für alle Kinder ein und starten mit dem zweiten verpflichtenden Kindergartenjahr", so heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank. "Besser früh investieren als später teuer reparieren, denn eine tragfähige Bildungslaufbahn braucht ein solides Fundament."

Die Bildungssprecherin verwies zudem auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung für SchülerInnen mit Migrationshintergrund. 15-jährige Kinder, die vor dem sechsten Lebensjahr in ihr Gastland gekommen sind und frühkindliche Bildung genossen haben, haben laut OECD einen zirka zweijährigen Leistungsvorsprung im Bereich der Lesekompetenzen. Auch dem tragen wir mit der Reform Rechnung, wies die Abgeordnete auf die Tatsache hin, dass jedes vierte Kindergartenkind (26,4 Prozent) in Österreich nicht Deutsch als Muttersprache hat. In Wien beträgt der Anteil sogar 61,7 Prozent. Die Einführung des zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres und des verpflichtenden Sprachscreenings ist wichtig, damit vor allem Kinder mit Migrationshintergrund ihren Startnachteil wettmachen können.

"Insgesamt bestärkt uns die Studie in unserem Kurs, den elementarpädagogischen Bereich in Österreich noch weiter auszubauen."

Die Studie zeigt weiters auf, dass ein bedeutender Teil der österreichischen Lehrerschaft in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen wird. Junge LehrerInnen werden mit dem neuen Dienstrecht in den Beruf nachrücken. "Wir wollen die engagiertesten Menschen für den Lehrberuf gewinnen. Dazu braucht es auch mehr Wertschätzung in der Gesellschaft für den Beruf der Lehrerin und des Lehrers, damit wir in Zukunft wirklich die besten für diese wichtige Zukunftsaufgabe bekommen", schloss Jank.
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