OTS0103 5 CI 0521 ASF0001 Di, 24.Nov 2015
Bau / Verkehrsinfo / Autobahnen / Schnellstraßen

ASFINAG: Umfahrung Drasenhofen – positive Umweltverträglichkeits-Prüfung

Wien (OTS) - Mit der positiven Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) für die Umfahrung Drasenhofen, hat die ASFINAG im nördlichen Weinviertel einen weiteren großen Meilenstein zur Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojektes erreicht. „Die Umfahrung Drasenhofen ist zusätzlich zur A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn ein weiterer Schritt zur Entlastung der Ortschaften und Gemeinden“, sagt Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „durch die Verlagerung des Durchzugsverkehrs erfahren die rund 1.700 Einwohner eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität.“ 50 Millionen Euro investiert die ASFINAG in diese Ortsumfahrung.

Mit der Umfahrung Drasenhofen setzt die ASFINAG den ersten von zwei Projektschritten des Ausbaus der A 5 bis zur Staatsgrenze um. Dieser fünf Kilometer lange Abschnitt liegt bereits auf jener Trasse, die später zur A 5 bis zur Staatsgrenze ausgebaut werden kann. Walcher:
„Noch im November erfolgt die Einreichung zum Wasserrecht und im Dezember jene zur naturschutzrechtlichen Bewilligung und vorbehaltlich etwaiger Einsprüche, starten wir im Jahr 2017, noch vor der Verkehrsfreigabe des A 5 Abschnittes Schrick bis Poysbrunn, mit dem Bau der Umfahrung Drasenhofen.“

Die Umfahrung Drasenhofen & die A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn

Die Umfahrung Drasenhofen wird fünf Kilometer lang sein. Miterrichtet wird eine Auf- und Ausfahrt Richtung Wien – Drasenhofen West. Die ampel- und kreuzungsfreie Errichtung der Umfahrung stellt sicher, dass vor allem der Schwerverkehr aus dem Gemeindegebiet von Drasenhofen abgezogen wird. Zu den Baukosten von 50 Millionen Euro, die von der ASFINAG investiert werden, steuert das Land Niederösterreich rund 4,5 Millionen bei. Den Betrieb der Umfahrung Drasenhofen übernimmt das Land Niederösterreich.

Die bauliche Ausführung der A 5 zwischen Schrick bis Poysbrunn – jeweils zwei Fahrspuren auf zwei Richtungsfahrbahnen, mittels Betonleitwänden voneinander getrennt – ist der Garant dafür, dass schwere Frontalzusammenstöße und deren Folgen vermieden werden. Die neue Autobahntrasse umfasst fünf Anschlussstellen und 45 Brücken. Für die 10.000 direkten Anrainer bringt die neue A 5 mehr Lebensqualität. Alleine südlich von Poysdorf wird sie bis zu zwei Drittel des Schwerverkehrs aus den Gemeinden abziehen. Die ASFINAG investiert in die 25 neuen Autobahnkilometer rund 308 Millionen Euro.

Kosteneinsparung bei der A 5 Schrick bis Poysbrunn

Bereits jetzt ist es der ASFINAG gelungen, die geplanten Baukosten von ursprünglich 324 Millionen Euro auf rund 308 Millionen Euro zu senken. Die Senkung der Kosten um derzeit rund 16 Millionen Euro ist auf die Teilung der A 5 in vier große Bauabschnitte zurück zu führen, die auch separat vergeben wurden. Damit hat die ASFINAG den Wettbewerb angeregt.

ASFINAG setzt auf Anrainer- und Umweltschutz

Für die ASFINAG gilt: modernste Infrastruktur und hoher Anrainer- und Umweltschutz müssen im Einklang sein. Für den Schutz der Anwohner und der Natur investiert die ASFINAG in den Weiterbau der A 5 zwischen Schrick und Poysbrunn rund 25 Prozent der Gesamt-Projekt-Kosten. Ausbau der A 5 bis zur Staatsgrenze
Mit der Umfahrung Drasenhofen setzt die ASFINAG die erste von insgesamt zwei Ausbau-Stufen der A 5 Richtung tschechischer Grenze um. Die Realisierung der Fertigstellung der Weinviertel Autobahn bis zur Grenze (Vollausbau), steht in Abhängigkeit zum tschechischen Autobahnprojekt R52 und der Verkehrsentwicklung.

Rückfragen & Kontakt:

AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
Alexandra Vucsina-Valla
Pressesprecherin für Wien, NÖ und Burgenland
Mobil: +43 664-60108 17825
alexandra.vucsina-valla@asfinag.at
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