OTS0114 5 WI 0330 NEF0008 XI Mo, 23.Nov 2015
Wohnbau / Bau / Energiemarkt / Immobilien / Innovationen

Noch nie wurde so viel Geld verschenkt

Die Plattform Innovative Gebäude zeigte am 12.11.2015 Parallelen im (Wohnbau-) Förderdschungel der Bundesländer auf und skizzierte die Förderzukunft innovativer Bauformen.

Wien/Österreich (OTS) - Ob in der Übersicht über die derzeitige Situation der Wohnbauförderung in Österreich (Wolfgang Amann vom Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH (IIBW) oder im Ländervergleich in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte der Wohnbauförderung (Franziska Trebut (ÖGUT)): Die Nachfrage nach Förderungen ist dramatisch eingebrochen, die Ursachen dafür liegen nur zum Teil im erheblichen Aufwand für den Förderwerber.

Wolfgang Amann richtete den Fokus auf die möglichen Anforderungen der Zukunft am Wohnsektor: Das Baurecht übernimmt sukzessive die Rolle der Förderung für thermisch-energetische Maßnahmen – daraus entsteht eine große Chance, die Förderlandschaft neu zu definieren:
Förderungen könnten für viele andere wertvolle Aspekte, wie den Einsatz ökologischer Baustoffe, den reduzierten Flächenverbrauch oder zur Verminderung der grauen Energie (Energie die zur Herstellung der Baumaterialien notwendig ist) eingesetzt werden.
Best-Practice Beispiele aus Tirol, Salzburg, Steiermark stellten ihre Wohnbauförderungs-Konzepte dar. Erstmalig stellte auch Wien eine Beschreibung der geplanten Direktförderung für innovative Gebäude der MA 20 vor (Thomas Kreitmayer).

Bewährte Lösungen wie die Mustersanierung des Klimafonds (Christoph Wolfsegger) und der Sanierungsscheck der KPC (Doris Pühringer) rundeten das Programm ab. Eine Forderung nach mehr Fördermitteln für den beliebten Sanierungsscheck blieb im Raum...
Den Abschluss bildete eine lebhafte Diskussion am Runden Tisch: Das Engagement der Ländervertreter wurde in der Interaktion mit dem interessierten Publikum besonders deutlich und lässt hoffen, dass die Neugestaltung der Förderlandschaft die große Chance ist.
Fazit: Ein national einheitliches Baurecht, ergänzt durch eine aus der Konkurrenz der Länder zueinander belebte Förderlandschaft ist die beste Grundlage für die österreichische Bauwirtschaft.
Ein zweiter Block beleuchtete den Zusammenhang zwischen dem Energieeffizienzgesetz und Maßnahmen am Bau.
klimaaktiv bauen und sanieren und das BMLFUW unterstützten die Veranstaltung, die in die Räumlichkeiten der KPC im 9. Bezirk stattfand.

Nachlese und Download:
http://www.innovativegebaeude.at/aktuelles/
Fotos der Veranstaltung: Alfred Arzt http://www.fotoundvideografie.com/

Rückfragen & Kontakt:

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1070 Wien
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