OTS0081 5 II 0229 FLK0001 Fr, 20.Nov 2015
FPÖ / Kärnten / Asyl

Christian Ragger: Neues Asylzentrum Ossiach mit großem Risiko

Kontrolle nötig, ob fehlende Brandmeldeanlage kompensiert werden kann

Klagenfurt (OTS) - „Da geht das Innenministerium ein großes Risiko ein“. So kommentiert der für den Vollzug der Kärntner Gefahren- und Feuerpolizeiordnung zuständige Landesrat Mag. Christian Ragger die Tatsache, dass beim umstrittenen Asylzentrum in Ossiach keine Brandmeldeanlage vorgeschrieben worden ist. Das wäre bei jeder Einrichtung mit hohem brandschutztechnischem Risiko undenkbar. Bei allen Gebäuden für größere Menschenansammlungen sei das zwingend vorgeschrieben. In Ossiach werde darauf verzichtet, weil angeblich immer eine Betreuungsperson anwesend sei, welche im Notfall rechtzeitig Alarm auslösen könne. Die Verantwortlichen seien sehr mutig, wenn sie darauf vertrauen. Ragger verweist darauf, dass Migranten ihren Ärger bereits zum Ausdruck gebracht haben, indem sie ohne Rücksicht auf Frauen und Kinder Feuer gelegt haben. Es stelle sich auch die Frage, ob die kleine Feuerwehr in Ossiach auf einen Notfall in dem neuen Verteilerzentrum vorbereitet ist. „Obwohl der Bund mit dem Durchgriffsrecht alle Verantwortung an sich gerissen hat und diese Macht dazu nützt, um den völlig ungeeigneten Standort Ossiach durchzupeitschen, will ich als ressortzuständiges Regierungsmitglied nicht tatenlos zusehen, wie man mit diesem Risiko-Projekt umgeht“, so Ragger. Er habe daher der zuständigen Abteilung angewiesen, dass laufend kontrolliert wird, ob die „personenbezogene Brandwache“ in Ossiach tatsächlich rund um die Uhr gewährleistet ist, teilt Ragger abschließend mit.

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