OTS0070 5 II 0271 FLK0001 Di, 29.Sep 2015
Kärnten / RFW / EAK / Tourismus

RfW-Burger: Entwicklungsagentur Kärnten darf kein parteipolitischer Exerzierfall sein!

Übernahme der Anteile des Landes an EAK und Kärnten Werbung durch Wirtschaftskammer forcieren

Klagenfurt (OTS) - Der Landesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) und Vizepräsident der Wirtschaftskammer Kärnten KR Günter Burger nahm heute zu aktuellen Medienberichten über die besorgniserregende Situation unseres Bundeslandes nach Ankündigung der Liquidation der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) mit Jahresende Stellung.

Das von der rot-schwarz-grünen Koalition fixierte Aus für die erfolgreich arbeitende und international ausgezeichnete EAK sei bezeichnend für die Inkompetenz der Landesregierung bei der Lösung akut anstehender Probleme. Es sei vor allem die Wirtschaftskompetenz des zuständigen ÖVP-Landesrates Benger zu hinterfragen. Benger habe zur Schließung einer Einrichtung, die sich seit mehr als 10 Jahren erfolgreich um die Ansiedelung neuer Betriebe kümmere, offenbar nichts zu sagen. Stattdessen habe er der roten Finanzreferentin das Feld überlassen, die aus der EAK einen parteipolitischen Exerzierfall gemacht habe. Kritik müsse sich aber auch WK-Präsident Mandl gefallen lassen, der offenbar innerparteilich über zu wenig Gewicht verfüge, um die Übernahme der Anteile des Landes an der EAK durch die Wirtschaftskammer auch tatsächlich durchzusetzen.

Selbiges gelte für den Bereich der Tourismuswirtschaft, wo Landesrat Benger und WK-Präsident offenbar achselzuckend zur Kenntnis nehmen würden, dass Kärnten trotz eines Jahrhundertsommers ein saftiges Nächtigungs-Minus eingefahren habe, während die Saison an der Oberen Adria deutliche Zuwächse verzeichne. Erfolgreiche Touristiker würden daher mit Recht die Arbeit des in ÖVP-Parteikreisen nicht unbekannten Geschäftsführers der Kärnten-Werbung in Frage stellen.

Sollte die rot-schwarz-grüne Regierungskoalition nicht in der Lage sein, sich effizient um die Interessen der Wirtschaft zu kümmern, so müsse sich die Wirtschaftskammer der Agenden annehmen, forderte WK-Vizepräsident Burger.

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