OTS0071 5 WI 0576 ERG0001 Di, 18.Aug 2015
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Rückkaufprogramm der staatsnahen immigon für ÖVAG-Anleihen: Überwiegende Mehrheit der ERGO Kunden hat nicht verkauft

• 86 % der Verträge bleiben bestehen • ERGO fordert faires Privatkundenprogramm • Rückkaufprogramme für Kunden freiwillig

Wien (OTS) - ERGO hat das Ergebnis des ersten Rückkaufprogramms der staatsnahen Abbaugesellschaft immigon für ÖVAG-Anleihen ausgewertet. Das Rückkaufprogramm richtete sich an Anleger, die ÖVAG-Anleihen gezeichnet haben. Mittelbar angesprochen waren rund 14.000 ERGO Kunden, die eine Lebensversicherung abgeschlossen hatten, die auf ÖVAG-Anleihen basiert.

Die überwiegende Mehrheit dieser 14.000 ERGO Kunden - rund 86 % - hat sich entschieden, an dem Rückkaufprogramm nicht teilzunehmen oder hat einen Rückkaufpreis genannt, den immigon nicht akzeptiert hat. Die Verträge dieser Kunden sind weiter aufrecht. Die Kunden haben also unverändert das Recht, den vereinbarten Auszahlungsbetrag am Ende der Vertragslaufzeit zu erhalten. Dafür haftet immigon.

Die Anleihen von rund 14 % der 14.000 Kunden kauft immigon zurück. Der größere Teil dieser Kunden (rund 9 % von 14.000) erhält mehr als das eingezahlte Kapital zurück. Bei rund 5 % der 14.000 Kunden wird der Auszahlungsbetrag unterhalb der investierten Summe liegen.

ERGO prüft im Interesse ihrer Kunden alle möglichen rechtlichen Schritte. ERGO hatte immer betont, dass aus ihrer Sicht das jetzt abgeschlossene Rückkaufprogramm für Privatkunden völlig ungeeignet war.

ERGO fordert angemessene Fristen und Preise für Privatkundenprogramm immigon hat bestätigt, dass sie ein weiteres - für Privatkunden geeignetes - Rückkaufprogramm auflegen wird. Der Zeitpunkt und die Bedingungen sind noch offen. ERGO fordert, dass dieses Privatkundenprogramm mit angemessenen Fristen und Preisen ausgestattet sein wird. ERGO hält die Preise dann für angemessen, wenn sie die von Gutachtern ermittelte Zahlungsfähigkeit von immigon widerspiegeln.

Aus Sicht von ERGO ist wichtig: Kunden müssen nicht an einem Rückkaufprogramm teilnehmen. Sie haben das Recht, am Ende der Laufzeit den vereinbarten Auszahlungsbetrag zu erhalten. Die Verpflichtung, die die ÖVAG eingegangen ist, gilt nun für die staatsnahe immigon. Diese betont, dass sie in der Lage ist, die Schulden zu bezahlen. Dies hat auch die vom Handelsgericht Wien beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young bestätigt.

Ernst & Young hält in ihrem Prüfungsbericht, anlässlich der Abspaltung der immigon am 4. Juli 2015, Folgendes fest: "Aufgrund unserer Spaltungsprüfung gelangen wir zu dem Ergebnis, dass die Abbaugesellschaft (Anm. immigon) nach Spaltung in der Lage sein wird, die…genannten Gläubiger (Anm. die Anleiheinhaber) zu befriedigen". Der Spaltungsprüfbericht bestätigt somit, dass das Vermögen der immigon nach der Spaltung ausreichend ist, um alle, zum Zeitpunkt der Spaltung, offenen Verbindlichkeiten abzudecken. Es gibt keinerlei Information, dass sich daran etwas geändert hätte.

Über die ERGO Versicherung
Die ERGO Versicherung Österreich ist eine Tochtergesellschaft der ERGO Austria International AG. Im Rahmen der strategischen Kooperation mit den Partnern UniCredit /Bank Austria, Volksbanken und über andere Vertriebswege wird ein bedarfsgerechtes Produktsortiment an Lebens- und Schaden-/Unfallversicherungen für den privaten und betrieblichen Bereich angeboten. Die ERGO Austria International AG in Wien ist eine Tochtergesellschaft der ERGO Versicherungsgruppe AG mit Sitz in Düsseldorf, Deutschland.

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