OTS0160 5 CI 0415 ASF0003 Mi, 08.Jul 2015
Verkehrsinfo

ASFINAG: Schwere Unwetter im Großraum Bruck sorgen für Sperren auf Autobahnen

Orkanartige Windböen, Stark-Regen und Hagel verursachen Probleme auf S 35 und S 6

Graz (OTS) - Schwere Gewitter mit stürmischen Böen und Hagel mit teilweise mehreren Zentimetern Durchmesser sorgen seit heute 12.30 Uhr für Verkehrsprobleme im Großraum Bruck. Zahlreiche Autofahrer blieben in den Tunnelanlagen stehen, die daraufhin gesperrt werden mussten. Betroffen sind die Tunnel und damit die gesamte Strecke auf der S 6 zwischen Kapfenberg und Niklasdorf sowie auf der S 35 die Tunnel Kaltenbach und Kirchdorf, die knapp nach 13 Uhr wieder freigegeben werden konnten. Die S 6 konnte in Fahrtrichtung Wien um 13.30 Uhr mit Tempobeschränkung wieder freigegeben werden.
"Wir sind mit allen Mitarbeitern auf der Strecke unterwegs, um die Autofahrer zu beruhigen und die Autobahn auch von den zahlreichen Ästen zu befreien", berichtet Autobahnmeister Hans-Peter Schmidhofer. Und er ergänzt: "Sofern das bei dem Unwetter möglich und für die Mitarbeiter auch sicher ist."
Das Gewitter zieht derzeit in Richtung Osten und Mürztal, aber laut Prognose bildet sich auch über dem Großraum Graz eine Gewitterzelle. Um Unwetter abzuwarten, rät die ASFINAG einen der 45 ASFINAG Rastplätze, eine der insgesamt 87 Raststätten oder auch einen Parkplatz anzusteuern. Grundsätzlich gilt: Auf Autobahnen, im Tunnel oder unter Brücken zu halten, ist in der Regel nicht gestattet, sondern nur bei extremen Ausnahmesituationen, wenn man sozusagen "um Leib und Leben" (und nicht nur um den Autolack) fürchten muss. Folgende Grundregeln helfen dabei, sicher durch ein Unwetter zu kommen:

Bei starkem Wind: Geschwindigkeit verringern, Abstand vergrößern, Lenkrad mit beiden Händen festhalten! Und besondere Vorsicht, wenn man aus einem Tunnel oder windgeschütztem Bereich wieder ins Freie fährt. Die Kraft des Windes wird oft unterschätzt: Versuche haben ergeben, dass ein normaler Pkw bei einer Seitenwindgeschwindigkeit von 72 km/h und Tempo 100 um etwa einen Meter seitlich versetzt werden kann. Bei Tempo 140 können es bereits bis zu vier Meter sein!

Bei starkem Regen und Hagel: Langsam auf Sicht weiterfahren, Abstand stark vergrößern - Schleudergefahr - das eigene Fahrzeug sichtbarer machen (Nebelschlussleuchte!). Sofern möglich rechtzeitig einen Rastplatz oder eine Raststation aufsuchen und dort abwartet. Die Liste findet sich auch auf www.asfinag.at/unterwegs/rastanlagen

Bei einem Gewitter: Hier gilt besonders, sich auf Blitze gedanklich "vorzubereiten", um dann das Fahrzeug nicht im Schreck zu verreißen -die Fenster geschlossen halten und keinesfalls aussteigen. Ein Auto wirkt wie ein Faraday‘scher Käfig - im Inneren ist man vor einem Blitzschlag geschützt.

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Walter Mocnik
Pressesprecher Steiermark und Kärnten
Tel.: +43 (0) 664 60108-13827
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