OTS0217 5 WI 0306 PWK0008 II Mi, 06.Mai 2015
WKÖ / Europa / Digitalwirtschaft / Binnenmarkt / EU

Wirtschaft begrüßt Initiative zur Schaffung eines europäischen digitalen Binnenmarkts

WKÖ-Schultz: Chancen für Europas Wirtschaft und Bürger sehen – auf Balance und Details der Umsetzung achten

Wien (OTS) - Mit der Initiative zum Digitalen Binnenmarkt schlägt die EU-Kommission ein neues Kapitel auf und sieht Änderungen in Bereichen vor, die neue Chancen für österreichische und europäische Unternehmen schaffen. "Damit werden die Voraussetzungen für europäischen Unternehmen im globalen Wettbewerb verbessert", betonte WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz, zur heute, Mittwoch, in Brüssel präsentierten Initiative der EU-Kommission. Mit der Initiative soll der Zugang von Unternehmen und Kunden zu digitalen Leistungen und Produkten sowie die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der europäischen Anbieter in digitalen Netzwerken verbessert werden. Das Potential einer digitalen Wirtschaft soll bestmöglich ausgeschöpft werden.

Vor dem Hintergrund zunehmend digital organisierter Wertschöpfungsketten und digital erfahrener Anbieter und Kunden gilt es bisher scheinbar unüberwindliche Hürden im Wettbewerb aus dem Weg zu schaffen. "Priorität haben aus Sicht der Wirtschaft Maßnahmen, die Chancen für Europa im globalen Markt schaffen und die Rechtsicherheit verbessern", so Schultz.

Generell gelte es aber, auf bei der Umsetzung auf Rechtssicherheit und die Marktlogik zu achten, "der Teufel liegt im Detail". So müsse unternehmerisches Handeln kalkulierbar bleiben, sonst breche das Angebot zusammen. Entscheidend seien auch Fortschritte in der Interoperabilität im Datenverkehr, etwa was die Nutzung von E-Government-Lösungen über verschiedene Verwaltungsebenen (EU, Mitgliedstaat, Region, Gemeinde) und im Zahlungsverkehr. Die Wirtschaft setze jedenfalls große Hoffnungen in die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine digitale Wirtschaft, damit europäische Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und neue Potentiale entwickeln können. "Die Wirtschaft wird die Maßnahmen danach beurteilen, ob sie zum Wachstum und zur Rechtssicherheit beitragen und den Binnenmarkt effizienter machen. Denn nur ein effizienter Binnenmarkt stützt auch die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und bringt Europa einen entscheidenden Standortvorteil", unterstreicht die WKÖ-Vizepräsidentin abschließend. (PWK321/US)

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