OTS0158 5 II 0198 SPK0005 WI Do, 19.Mär 2015
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Keck zu Steuerreform: TierhalterInnen profitieren nicht weniger als andere KonsumentInnen

Berechnungen von Tierschutzministerin Sabine Oberhauser stammen von Plattform „Welpenerziehung“

Wien (OTS/SK) - "Die Behauptung, dass die Steuerersparnis für TierhalterInnen durch die dreiprozentige Mehrwertsteuererhöhung für Tierfutter - im wahrsten Sinne des Wortes - aufgefressen werde, muss ich zurückweisen. Selbst wenn eine Tierhalterin regulär fünfzig Euro im Monat für Hundefutter ausgibt, also 600 Euro pro Jahr, bedeutet das bei einer Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozent nicht mehr als 18 Euro Mehrkosten pro Jahr", argumentiert SPÖ-Tierschutzsprecher Dietmar Keck anlässlich der Debatte um die Tierfutterkosten. "TierhalterInnen profitieren von der Reform nicht weniger als andere KonsumentInnen." ****

"Wenn nun dieselbe Tierhalterin 1.900 Euro brutto im Monat verdient, bringt ihr die Steuerform wiederum jährlich eine Ersparnis von 867 Euro. Die Annahme, Tierfutterkosten könnten diese Ersparnis annullieren, geht also offensichtlich an der Realität vorbei", stellt Keck klar.

Hinsichtlich der Kritik, die Berechnungen von Tierschutzministerin Sabine Oberhauser würden die Mehrwertsteuererhöhung auf Tierfutter kleinreden, weist Keck darauf hin: "Das Beispiel von 180 Euro Kosten für Hundefutter pro Jahr, also 15 Euro im Monat, stammt von der Plattform ‚Welpenerziehung‘", die unter
http://www.welpenerziehung.at/allgemein-2/kosten-hund/ abrufbar ist.
(Schluss) bj/kg/mp

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