OTS0008 5 CA 0300 NEF0001 CI So, 14.Dez 2014
Klima / Umwelt / MInister

Bundesminister Rupprechter: Lima stellt Weichen für Paris

Klimakonferenz in Peru schafft Grundlage für Weltklimavertrag

Lima/Wien (OTS) - Zum Abschluss der Klimakonferenz in Lima zieht Bundesminister Andrä Rupprechter ein positives Resümee. Durch intensive und ernsthafte Verhandlungen konnte eine tragfähige Basis für die Erarbeitung eines globalen Klimavertrages geschaffen werden. Dieser soll im Dezember 2015 in Paris bei der COP21 abgeschlossen werden. In Peru setzte sich der Minister wie auch seine Kollegen aus den EU-Staaten in zahlreichen bilateralen Gesprächen für einen ambitionierten Abschlusstext ein. "Es gibt keine Alternative im Kampf gegen den Klimawandel. Alle müssen an einem Strang ziehen. Dabei setzen wir alles daran, auch die USA, China und Russland mit ins Boot zu holen. Es steht uns ein intensives Verhandlungsjahr bevor", betont Rupprechter.

Der weitere Fahrplan sieht vor, dass die Staaten nunmehr im Jahr 2015 ihre beabsichtigten Beiträge für den Weltklimavertrag bekanntgeben. Weiters soll bis Mai 2015 ein erster Vertragsentwurf vorbereitet werden. Die Verhandlungen gehen bereits im Februar weiter, um alle Vorbereitungen für Paris zu treffen.

Ein wichtiger Erfolg konnte bei der internationalen Klimafinanzierung verzeichnet werden. Über den "Green Climate Fund" wollen die teilnehmenden Staaten Projekte zur konkreten Umsetzung der Verpflichtungen finanzieren. Österreich hat sich zur Unterstützung verpflichtet. Rupprechter setzt bei der Finanzierung auf die Beteiligung der Bundesländer und der Wirtschaft. Sie sollen den Beitrag Österreichs von 25 auf insgesamt 50 Millionen Dollar erhöhen. "Klimaschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wir müssen globale Verantwortung übernehmen und auch auf internationaler Ebene geschlossen an einem Strang ziehen", bekräftigt Rupprechter.

Ziel des geplanten Vertrages ist es, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Ohne verantwortungsbewusste Klimaschutzpolitik droht eine globale Temperaturerhöhung um mindestens 3,6 Grad Celsius, die für die Menschheit schwerwiegende Folgen hätte.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Wolfgang Wisek
Pressesprecher

Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Stubenring 1, 1010 Wien
T +43 1 71100 6703
wolfgang.wisek@bmlfuw.gv.at

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0008 2014-12-14/08:51