OTS0149 5 WI 0298 NGB0004 II Fr, 14.Nov 2014
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vida-KV-Abschluss: Plus 2 Prozent für LKW-LenkerInnen und rahmenrechtliche Verbesserungen

Wie bei AutobuslenkerInnen werden künftig auch im Güterbeförderungsbereich Weiterbildungszeiten vom Arbeitgeber abgegolten

Wien (OTS/ÖGB) - Plus 2 Prozent Lohnerhöhung samt rahmenrechtlicher Verbesserungen wie bezahlte Weiterbildungszeiten hat die Gewerkschaft vida für die rund 60.000 Lkw-LenkerInnen mit dem Abschluss des Kollektivvertrags (KV) für die Beschäftigten des Güterbeförderungsgewerbes erreicht. Ebenfalls um 2 Prozent erhöht werden alle Zulagen und die Lehrlingsentschädigungen. Der KV gilt ab 1. Jänner 2015; seine Laufzeit beträgt 12 Monate. ****

"Besonders erfreulich ist, dass wir für die Beschäftigten auch rahmenrechtliche Verbesserungen im KV erzielen konnten", sagt Karl Delfs, vida-Fachsekretär für den Bereich Straße. Künftig werde wie bei den AutobuslenkerInnen auch im Güterbeförderungsbereich die Zeit für die Weiterbildung vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. "Diese Maßnahme ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer weiteren qualitativen Verbesserung in der Ausbildung. Das bringt mehr Sicherheit für die Beschäftigten bei ihrer Berufsausübung und es trägt zur weiteren Anhebung der gesamten Straßenverkehrssicherheit bei ", ist Delfs überzeugt. Die Zeit, die für die von der EU vorgeschriebene LenkerInnenweiterbildung "C95" benötigt wird, werde zukünftig im Ausmaß des Grundlohnes (Ist-Stundenlohn) den Beschäftigten vom Arbeitgeber finanziell abgegolten.

Darüber hinaus würden ab dem kommenden Jahr auch saisonbedingte Unterbrechungen im Ausmaß von bis zu drei Monaten als aufrechtes Dienstverhältnis gewertet werden. "Das kommt den Beschäftigte beispielsweise bei Vorrückungen oder bei der Anrechnung von Dienstzeiten für eine sechste Urlaubswoche zu Gute", erklärt Delfs.

Die Verhandlungspartner Gewerkschaft vida und der Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe konnten sich bereits in der ersten Verhandlungsrunde auf einen Abschluss einigen. Das sei deswegen möglich gewesen, so Delfs, da der Verhandlungsrunde bereits sehr konstruktive Treffen im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe vorangegangen seien und man so bereits im Vorfeld viele Dinge habe klären können.

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