OTS0025 5 II 0339 DSW0001 Mi, 12.Nov 2014
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JG-Wien Gremel: Mit Aktien spekulieren, statt mit dem Grundbedürfnis von Menschen!

Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Brauner befürworten JG-Forderung nach einer Leerstandsabgabe

Wien (OTS/SPW) - Hocherfreut über die Unterstützung der Forderung nach einer Leerstandsabgabe durch Bürgermeister Michael Häupl und Vizebürgermeisterin Renate Brauner zeigt sich der Vorsitzende der Jungen Generation Wien (JG Wien), Marcus Gremel, heute Mittwoch: "Für junge Wienerinnen und Wiener werden die hohen Preise am privaten Wohnungsmarkt zunehmend zu einem Problem. Zusätzlich zu den Maßnahmen der Stadt im geförderten Bereich müssen wir auch bestehende Wohnungen im privaten Bereich mobilisieren, um mehr Angebot zu schaffen. Wohnraum ist ein knappes Gut, das nicht für Spekulation geeignet ist. Wer spekulieren will, soll sich Aktien kaufen, keine Wohnungen. Mit der Leerstandsabgabe wollen wir einen Anreiz schaffen, dringend benötigten ungenutzten Raum seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen."****

Laut einer aktuellen Studie der Statistik Austria sind vor allem junge Menschen von Mietsteigerungen am Privatmarkt betroffen, erklärt Gremel: "Sie haben überwiegend neue Mietverträge und zahlen daher mit Abstand am meisten - in manchen Fällen die Hälfte ihres monatlichen Haushaltseinkommens!" Gleichzeitig stünden in Wien nach unterschiedlichen Schätzungen 30.000 bis 100.000 Wohnungen leer, deren Vermietung die Lage am Wohnungsmarkt entspannen könnte. "Wir fordern eine ehrliche Debatte - auch von Seite der privaten Hausbesitzer - und eine Meldepflicht für leerstehende Wohnungen sowie eine Leerstandsabgabe für Wohnungen, die ohne nachvollziehbaren Grund über ein Jahr leerstehen", bekräftigt Gremel. Nach Ansicht der JG Wien soll diese Abgabe für die Wohnbauförderung zweckgewidmet werden - wer Wohnraum leerstehen lässt, soll durch die Abgabe also wenigstens dazu beitragen, neuen zu schaffen.

Aber nicht nur die Verbesserung der Wohnsituation soll durch die Leerstandsabgabe erreicht werden. Auch zur Wiederbelebung von verwaisten Geschäftslokalen könnte die "LSA" beitragen: "Eine Meldepflicht des bestehenden Leerstandes bei Geschäftslokalen wäre eine wichtige Voraussetzung für die Stadt, um Potentiale der Zwischennutzung festzustellen und entsprechend zu vermitteln. In Amsterdam zeigt sich bereits, dass eine solche Regelung kreative Nutzungen aus dem kulturellen oder sozialen Raum fördert und damit verwaiste Straßen wiederbelebt werden können." (Schluss)

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Luise Wernisch
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