OTS0161 5 II 0428 NFW0002 CI Do, 06.Nov 2014
FPÖ / Donaustadt / Sonder-BV / SPÖ-Eklat

FPÖ-Donaustadt: SPÖ-Nevrivy macht Sonder-BV zur Farce und verhöhnt anwesende Bürger

SPÖ-Niveau jenseits von Gut und Böse

Wien (OTS) - "Elastisch wie beim Limbo-Wettberwerb tänzelte SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy gestern unter der Tiefstniveaulatte hindurch, seine Darbietung in der von der FPÖ verlangten Sondersitzung der Bezirksvertretung war dermaßen entwürdigend, dass sich sogar anwesende Genossen vor Scham krümmten", berichten die FPÖ-Landtagsabgeordneten Toni Mahdalik und Mag.Dr. Alfred Wansch sowie Klubobmann DI Andreas Dvorak im Namen der FPÖ-Donaustadt. Niemals hätten sich SPÖ-Bezirksvorsteher vom Format eines Norbert Scheed oder Franz-Karl Effenberg dazu hergegeben, die Mandatare und über 50 erschienenen Bürger von verschiedenen Initiativen mit einer insgesamt zweistündigen Vorlesung aus bunten Rathaus-Broschüren schwer zu brüskieren und deren berechtigte Einwände gegen rot-grüne Flächenwidmungen für monströse Bauprojekte im 22. Bezirk mit Vorsatz ins Lächerliche zu ziehen.

Erst massive Unmutsäußerungen des ob der peinlich-provokanten Vorstellung des Bezirksvorstehers maßlos verärgerten Publikums konnten die oft ungelenk vorgetragenen Jubelphrasen über die Segnungen der SPÖ-Politik im 22. Bezirk stoppen. Die halbstündige Sitzungsunterbrechung durch den erneut überforderten Vorsitzenden hat wahrscheinlich verhindert, dass Nevrivy auch noch alle Straßen- und Gassennamen Donaustadts sowie die Wetterbericht vom 1. Mai vorliest und die 100-jährigen Geburtstage des letzten Jahrzehnts noch einmal Revue passieren lässt.

Frei nach dem Motto "Unbewaffnet und unbedarft" agierte der neue und politisch doch schon ausrangiert wirkende Ex-Parteisekretär wie ein Apparatschik reinsten Wassers und ließ nach seinen gelangweilt vom Blatt abgelesenen Worthülsen über Gott und die Welt auch noch weisungsgebundene Beamte aus vier Magistratsabteilungen (MA-18, MA-21, MA-23 und MA-49) aufmarschieren, welche die Mandatare und Zuhörer weitere 45 Minuten mit Stehsätzen belästigen und nach allen Regeln der Kunst langweilen mussten.

Nach einer 15-minütigen Zusammenfassung des Geschwafels durch - zu aller Überraschung - den Bezirksvorsteher und Wortmeldungen der Fraktionen konnte doch schon gegen 21.25 Uhr und somit fast 5 1/2 Stunden nach Beginn zum eigentlichen Sinn und Zweck der Sondersitzung im Interesse der anwesenden Bürgerinitiativen geschritten werden. Jene im Namen zehntausender Betroffener von Flächenwidmungen für monströse Bauprojekte in gewachsenen Siedlungsgebieten von der FPÖ eingebrachten Anträge und Resolutionen waren dann auch deshalb in einer Stunde abgehandelt, weil die SPÖ inhaltlich nichts beitragen konnte oder wollte und die Grünen wieder im Liegen umgefallen sind.

Der im Wiener Gemeinderat als "Messer-Ernstl" bekannt gewordene Scheed-Nachfolger hat mit seinem niveaubefreiten Auftritt die Würde der Donaustädter Bezirksvertretung schwer verletzt, die Bevölkerung vor den Kopf gestoßen und nicht zuletzt sich und das hohe Amt des Bezirksvorstehers massiv beschädigt. "Weder FPÖ noch Bürger werden sich durch solch billige Provokationen aufhalten lassen und weiter für einen lebenswerten 22. Bezirk kämpfen statt die Interessen finanzkräftiger Immobilien-Entwickler zu vertreten" halten die FPÖ-Mandatare abschließend fest. (Schluss)fei/tl

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