OTS0014 5 II 0292 FPK0001 CI Do, 06.Nov 2014
FPÖ / Walter Rosenkranz / RFS / TU Wien / Seidler / ÖH / Demokratie

FPÖ-Walter Rosenkranz: Schweres Demokratiedefizit von TU-Rektorin Seidler

Rektorin lässt sich anscheinend von ÖH instrumentalisieren

Wien (OTS) - "Meinungsfreiheit scheint für die Rektorin der Technischen Universität Wien, Sabine Seidler, nur eine hohle Phrase zu sein", stellt der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Walter Rosenkranz angesichts des kurzfristigen Entzugs eines Hörsaals für eine Bildungsveranstaltung des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) fest. Der RFS hatte eine Veranstaltung mit dem Titel "Intelligenz, Bildung, Wissenschaft - Quo vadis?" mit dem Vorsitzenden des parlamentarischen Unterrichtsausschusses NAbg. Dr. Walter Rosenkranz sowie dem emeritierten TU-Professor o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Kuich und RFS-Bundesobmann Alexander Schierhuber geplant.

"Dieser Affront gegenüber einem gewählten Parlamentarier zeugt vor diesem Hintergrund von einem schweren Demokratiedefizit des TU Wien-Rektorats. Es muss nämlich angesichts der fehlenden Begründung von einer politischen Motivation Seidlers ausgegangen werden", so Rosenkranz weiter. TU-Rektorin Seidler habe sich hier wohl von der bekanntermaßen demokratiefeindlichen ÖH einspannen lassen und bereite so einer linken Gleichschaltung den Weg. "Mit ihrem Vorgehen legt sie einen Totalitarismus an den Tag, wie man ihn sich sonst höchstens von einer Universität in der ehemaligen DDR erwartet hätte, und in Österreich schon längst überwunden glaubte", so Rosenkranz weiter. "Die Rektorin hat der TU Wien damit einen schweren Schaden zugefügt. Wenn sie glaubt, dass eine solche Vorgangsweise stillschweigend zur Kenntnis genommen wird, hat sie sich getäuscht. Rechtliche Schritte und parlamentarische Maßnahmen werden entsprechend folgen."

"Wir erwarten uns seitens des TU-Rektorats eine klare Begründung für den Hörsaalentzug. Dass sich nun nämlich erst im Nachhinein TU-Juristen eine passende Ausrede überlegen müssen, zeigt, dass diese Aktion nicht nur dreist, sondern auch noch plump vorbereitet gewesen ist", findet RFS-Bundesobmann Schierhuber. Laut Hochschülerschaftsgesetz habe der RFS immerhin - wie jede Hochschulgruppierung - ein Anrecht darauf.

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