OTS0058 5 II 0304 NFW0004 CI Di, 29.Jul 2014
FPÖ / Wien / Haslinger / Brigittenau / Feuerwache

FP-Haslinger: Schließung der Feuerwache Brigittenau fordert erstes Todesopfer

SPÖ Feuerwehr-Stadträtin Brauner im Erklärungsnotstand

Wien (OTS/fpd) - Zwei Jahre nach der Umsetzung gipfelt die ungerechtfertigte Schließung der Feuerwache Brigittenau für die verantwortliche Stadträtin und die Befürworter der Bezirks-SPÖ in einem Drama. Denn genau in dem Häuserblock Brigittaplatz/Raffaelgasse, in dem die Gruppenwache der Feuerwehr stationiert war, starb ein pflegebedürftiger Rentner an den Rauchgasen im Zuge eines Brandes, berichtet der Brigittenauer FPÖ-Bezirksparteiobmann, LAbg. Gerhard Haslinger.

Wer nun den Vorwurf als populistisch abhandeln möchte, der sollte sich vielleicht vorher mit den Einsatzabläufen vor Ort vertraut machen. Denn nach dem Notruf nach Mitternacht waren ausschließlich Polizeibeamte im Haus, die aber wenig gegen den Brand oder die Rauchgase unternehmen konnten. Viele Hausbewohner schliefen bereits und waren den Rauchgasen hilflos ausgesetzt. Da sich die Feuerwehr noch auf der Zufahrt befand, ersuchten die Beamten um Polizeikräfte mit Türöffnungsgeräten. Und diese kamen auch tatsächlich zum Einsatz. "Die Feuerwehr, die aus Döbling oder Leopoldstadt anrücken musste, braucht aufgrund der Anfahrtswege viel mehr Zeit, als es die Gruppenwache Brigittenau benötigt hätte", hält Haslinger fest.

Das von der Bezirks-SPÖ so befürwortete Sicherheitskompetenzzentrum der Helfer Wiens an dem Standort in der Raffaelgasse war in der Nacht nutzlos. Dafür sind die Warnungen der FPÖ vor solchen tragischen Ereignissen, die aber vehement von der SPÖ als eine Verunsicherung der Bevölkerung kritisiert wurden, eingetreten. "Wir erwarten uns daher eine Stellungnahme der Befürworterinnen und Befürworter der Bezirks-SPÖ über ihre verantwortungslose Haltung in der Frage", fordert Haslinger.

Auch SPÖ-Stadträtin Brauner muss zu dem Vorfall Stellung nehmen, denn sie rechtfertigte die Schließung mit der Etablierung einer neuen Feuerwehrschule in Wien und ließ in einer Ruck-Zuck-Aktion im April 2012 die Gruppenwache von Branddirektor Dr. Hillinger schließen. Der Skandal dabei ist aber, dass es bis heute keine Feuerwehrschule in Wien gibt, kritisiert Haslinger abschließend. (Schluss) hn

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