OTS0097 5 KI 0891 NRF0004 Fr, 25.Apr 2014
Fernsehen / ORF / Medien / Der letzte Bulle

"Der letzte Bulle" löst ab 28. April in ORF eins den härtesten Fall seines Lebens

Start der fünften Staffel der Kultserie mit Henning Baum als 80er-Jahre-Macho-Cop

Wien (OTS) - "Der letzte Bulle" ist wieder zurück, und seit dem Finale der vierten Staffel hat sich so manches verändert. Nach einem missglückten Einsatz fährt der Ruhrpott-Cop Henning Baum nun wieder Streife, während Maximilian Grill eine Bilderbuchkarriere beim LKA hingelegt hat. Außerdem muss der Kultbulle ohne seine beiden österreichischen Kolleginnen Proschat Madani und Franziska Weisz auskommen. Doch eines ist sicher: Ab 28. April löst "Der letzte Bulle" (jeweils am Serienmontag um 20.15 Uhr in ORF eins) in insgesamt acht Folgen den härtesten Fall seines Lebens - und wie es das Schicksal so will, scheinen die Spuren weitverzweigter, als den ehemaligen Kollegen lieb ist.

In der fünften Staffel der mehrfach preisgekrönten Krimikultserie sind neben Henning Baum und Maximilian Grill in weiteren Rollen u. a. wieder Helmfried von Lüttichau, Robert Lohr und Tatjana Clasing sowie erstmals Jürgen Tarrach, Misel Maticevic, Adam Bousdoukos und Yangzom Brauen zu sehen. Regie führten Thomas Nennstiel, Michael Kreindl und Sophie Allet-Coche nach Drehbüchern von Johannes Lackner, Robert Dannenberg und Stefan Scheich. 90 Minuten Krimispannung sind zum Staffelauftakt garantiert, wenn Henning Baum um 20.15 Uhr "Die Büchse der Pandora" öffnet und es um 21.05 Uhr "Die wollen nur spielen" heißt.

Henning Baum: "Wir erleben unsere Helden viel intensiver als bisher"

In dieser Staffel wurde Brisgau degradiert, fährt wieder Streife. Bleibt Mick ganz der Alte oder lernt das Publikum eine neue Seite an ihm kennen? "Mick bleibt sich natürlich treu, aber er war schon immer für eine Überraschung gut, und mich hat er auch dieses Mal wieder überrascht", so Henning Baum. Baum stand diesmal nicht nur vor der Kamera, sondern fungiert auch als Produzent: "Da es meine Idee war, die Geschichte in dieser Form zu entwickeln, war ich gewissermaßen in der Pflicht, die Arbeit auch als Produzent zu betreuen. Ich konnte dadurch von Anfang an Handlungsstränge steuern oder Szenen frühzeitig korrigieren. Diese Pflicht in der Ausgestaltung des Werks zu übernehmen, war mir eine große Freude. Das Schreiben von Szenen und die Entwicklung einer Handlung sind für mich sehr inspirierende Prozesse gewesen." Neu in der fünften Staffel ist, dass die acht Folgen horizontal erzählt werden. Was das für den Zuschauer inhaltlich bedeutet? "Die horizontale Erzählweise muss man sich einfach wie einen Roman vorstellen, der in acht Kapitel aufgeteilt ist. Es entfaltet sich eine Geschichte, die viel spannender ist, als es eine abgeschlossene Episode je sein könnte. Wir erleben außerdem unsere Helden viel intensiver als bisher. Man taucht in das Leben der Figuren ein und erfährt, was sie bewegt, wie sie leben. Und fiebert mit ihnen, wenn sie vor Schwierigkeiten gestellt werden und wenn sie diese überwinden. Eine große Erzählung ist ein Genuss."

Maximilian Grill: "Völlig neue Freiheiten!"

Maximilian Grill über die neuen Folgen: "Vor allem gefällt mir die neue Struktur, einen Fall über acht Folgen zu erzählen. Damit hatten wir viel mehr Zeit und Raum für Figuren und Situationen. Wir konnten alles sehr genau aufbauen und waren nicht mehr unter Stress wie bisher: Am Anfang ein Mordfall und 45 Minuten später Auflösung ... Wir hatten völlig neue Freiheiten!" Mick und Andreas haben sich seit der letzten Staffel komplett unterschiedlich entwickelt. Was die beiden noch verbindet? "Zu Beginn verbindet sie nicht mehr viel. Sie haben sich komplett auseinandergelebt, in den zwei Jahren, die zwischen Staffel vier und fünf vergangen sind. Aber in der Not finden sie wieder zusammen und entdecken einander, ihre Partnerschaft und die Freundschaft, die dahintersteht, neu. Nach dieser Staffel wissen sie mehr denn je, was sie aneinander schätzen und haben." Und weiter:
"Aber an Andreas' neuem Arbeitsplatz, dem LKA, entspinnt sich ein Fall, der seine Wurzeln weit in der Vergangenheit hat, und Andreas gerät durch eine Verkettung unglücklicher Umstände in das Auge des Sturms." In Micks Augen führt Andreas Kringge ein spießiges Leben mit Frau, Kind und einem Reihenhäuschen im Grünen. Ob sich Grill mit dieser Figur identifizieren kann? "Diese Frage kann ich nur mit Nein beantworten. Wäre ich wie Andreas, wäre ich bestimmt nie im Leben Schauspieler geworden. Mein Beruf hat nichts mit Sicherheit und Reihenhäuschen im Grünen zu tun.

Mehr zum Inhalt der beiden Auftaktfolgen

"Die Büchse der Pandora" (Montag, 28. April, 20.15 Uhr, ORF eins)

Nach einem verpatzten Einsatz wird Mick (Henning Baum) degradiert und als Streifenpolizist auf die Straße geschickt. Doch auch Andreas (Maximilian Grill) hat Probleme in seinem neuen Job beim LKA. Die Kollegen akzeptieren ihn nicht, und sein Chef Koller (Oliver Stokowski) glaubt, Andreas wolle ihn erpressen. Dabei hat Andreas keine Ahnung, womit. Dann findet Mick die Leiche von Koller -angeblich ein Selbstmord. Andreas ist davon überzeugt, dass dieser Tod mit der angeblichen Erpressung zu tun hat. Doch welches Geheimnis hatte der Chef?

"Die wollen nur spielen" (Montag, 28. April, 21.05 Uhr, ORF eins)

Nach dem Anschlag auf sein Leben will Andreas (Maximilian Grill) den Job beim LKA kündigen. Doch Mick (Henning Baum) überzeugt ihn, dass er sich und seine Familie nur schützen kann, wenn sie Kollers (Oliver Stokowski) Tod aufklären. Mick stößt bei seinen inoffiziellen Ermittlungen auf ein Erpresser-Mail, in dem es um eine Millionensumme und ein großes, vor Jahren verübtes Verbrechen geht. Doch von wem ist das Mail? In den Archiven fehlt zudem eine Akte, die genau diesen Zeitraum dokumentiert.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0097 2014-04-25/11:13