OTS0103 5 II 0731 IGH0001 CI Mo, 16.Dez 2013
Integration / Migration / Asyl / Brauchtum / Medien / Soziales / Gesellschaft

Die 19. Gute Zeitung - "Lampedusa braucht eine Antwort. Das Integrationshaus ist eine!"

Wien (OTS) - Die Weihnachtskampagne 2013 des Integrationshauses:
Die 19. Ausgabe des Boulevardblatts für den Guten Zweck sowie Inserate in Printmedien und wieder verwendbare Weihnachtssackerln helfen Flüchtlingen.

Die Gute Zeitung hängt in dieser Woche wieder an 1,5 Mio. Haustüren und bittet um Hilfe für die Flüchtlinge im Integrationshaus. Dieses Haus in der Wiener Leopoldstadt bietet Flüchtlingen weit mehr als ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit: Mehrsprachige und professionelle Intensivbetreuung für Traumatisierte, AlleinerzieherInnen, chronisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Hilfe beim Spracherwerb, bei der Ausbildung und der Integration in den Arbeitsmarkt. Das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen, die den Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben, vor allem die Hoffnung auf ein neues, besseres Leben geben sollen.

Es ist nun schon die 19. Ausgabe des Boulevardblattes für den guten Zweck. Menschen in Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark lesen ein Blatt, das jenen, die unverschuldet auf die schattige Seite des Lebens gefallen sind, Hilfe und Hoffnung geben soll. Ein wichtiges Ziel ist auch, eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Lage von Asylsuchenden als auch der in diesem Jahr besonders angespannten finanziellen Situation des Integrationshauses zu erreichen.

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind wieder Geschichten aus dem Alltag im Integrationshaus. Diese Beiträge stammen von Edith Meinhart, Lina Patrizia Pappacena und Willi Resetarits. Daniel Glattauer schenkte dem Blatt eine Weihnachtsgeschichte. Testimonials von Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou, WK Wien-Präsidentin Brigitte Jank, der Schauspielerin Katharina Strasser, der Skilegende Franz Klammer und des Schauspielers Gregor Seberg bitten um Unterstützung des Integrationshauses und fordern mehr Menschlichkeit und Respekt ein. Die Chefredaktion übernahm Katharina Nagele, die Art Direktion teilten sich Gottfried Moritz und Mario Simon. Ermöglicht wurde das Erscheinen der Zeitung wieder durch die kostenlose Verteilung durch Feibra. Heimlicher "Hauptdarsteller" der Guten Zeitung ist wie jedes Jahr ein Erlagschein, der Spenden zugunsten des Integrationshauses sammeln soll. Nicht zuletzt lädt das Blatt auch zum 20. Wiener Flüchtlingsball am 28. Februar 2014 im Wiener Rathaus ein.

Die politische Botschaft der Guten Zeitung ist, dass Österreich Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nimmt, anstatt sie hier wieder zu Menschen zweiter Klasse zu machen, in Flüchtlingslagern zusammen zu pferchen, immer unter dem Damoklesschwert von Schubhaft und Abschiebung. "Lampedusa braucht eine Antwort. Das Integrationshaus ist eine. Es ist ein Praxisbeispiel für menschlichen Umgang, für gelebte Solidarität und für ein respektvolles Miteinander. Es ist ein Modell für ein neues Europa, das vorlebt, wie gute Flüchtlingsbetreuung funktioniert!" stellt Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung, fest.

Deswegen ist das Integrationshaus in der Wiener Leopoldstadt weiterhin so wichtig. "Im Integrationshaus gibt es Hilfe für Asylsuchende, subsidiär Schutzberechtigte und anerkannte Asylberechtigte in mehr als 40 Sprachen. Ohne Spenden gäbe es allerdings das Integrationshaus in dieser Form nicht," betont Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses. Dem Integrationshaus wurde das Spendengütesiegel verliehen, Spenden an das Integrationshaus sind steuerlich absetzbar.

Gleichzeitig mit der Verteilung der Guten Zeitung werden in profil, FALTER und Der Standard Inserate geschaltet (mit einer sehr berührenden Zeichnung von Gerhard Haderer), die um Spenden für die Flüchtlingsbetreuung im Integrationshaus bitten.

Und nicht zuletzt beteiligen sich wieder die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und BILLA mit der Aktion "Nimm ein Sackerl für Dein Packerl" an der Weihnachtskampagne des Integrationshauses. In ausgesuchten BILLA-Filialen in Wien und auf allen Wiener Mistplätzen werden wieder verwendbare Weihnachtssackerln verkauft, deren Erlös dem Integrationshaus zugute kommt.

Mit all diesen Aktionen soll die professionelle Arbeit des Integrationshauses im nächsten Jahr gesichert werden. "Etwa ein Fünftel des Gesamtbudgets muss durch die Hilfe von privaten SpenderInnen, mit Unternehmenskooperationen und Veranstaltungserlösen aufgebracht werden. Die intensive Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, AlleinerzieherInnen und traumatisierten Flüchtlingen als auch die wichtige unabhängige Rechtsberatung für Asylsuchende kosten viel Geld! Wir machen Vielfalt, Gleichberechtigung und Barrierefreiheit zum Bestandteil unserer Arbeit. Ohne die Hilfe vieler SpenderInnen geht das nicht", stellt Andrea Eraslan-Weninger fest. "Die Schere zwischen dem, was von der Grundversorgung zur Verfügung gestellt wird, und dem, was dringendst benötigt wird, ist zu weit offen. Daher ist es so wichtig, dass den Menschen unser Appell ans Herz geht und dass durch viele Spenden das Integrationshaus auch 2014 ein sicherer Hafen für Flüchtlinge bleibt. Jeder Euro hilft. Jeder Euro ist ein Signal für ein neues Europa", wünscht sich Stranig abschließend.

www.integrationshaus.at

P.S.: Der Haderer-Weihnachtscartoon ist als druckfähiges PDF erhältlich - bitte um Rückruf!

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Stranig
Tel.: 0699 / 1369 6363

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