OTS0041 5 WI 0233 NGB0002 II Mi, 02.Okt 2013
Arbeitsmarkt / Lohnverhandlung / Gemeindebedienstete / GdG-KMSfB

GdG-KMSfB: Vor Streikfreigabe für Niederösterreichs Gemeindedienst

Falls die Landesregierung faire Lohnverhandlungen weiter verweigert, laufen weitere Maßnahmen an

Wien (OTS/ÖGB) - "Da die niederösterreichische Landesregierung offenbar auch nach der Nationalratswahl auf Tauchstation bleiben will, bleibt uns als Vertreterin der Gemeindebediensteten keine andere Wahl: Falls nicht innerhalb der nächsten Tag doch noch faire Lohnverhandlungen für die Bediensteten der niederösterreichischen Städte und Kommunen beginnen, wird die Gewerkschaft einen Streikbeschluss fassen und weitere Maßnahmen einleiten", erklärte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger

"Als am 17. September mehr als 3.000 Kolleginnen und Kollegen in St. Pölten vom Rathausplatz bis zum Landhaus gezogen sind, hat sich die Landesregierung nicht einmal blicken lassen. Auch seither ist von der Politik kein Mucks zu hören. Jetzt ist die Geduld der Bediensteten im niederösterreichischen Gemeindedienst zu Ende: Wir werden den ÖGB um Zustimmung zum Streikbeschluss ersuchen", sagte Meidlinger.

Während sich die Politik eine Erhöhung ihrer Bezüge zugesteht, soll den Gemeindebediensteten nicht einmal die Teuerung abgegolten werden. Erika Edelbacher, Vorsitzende der Landesgruppe NÖ in der GdG-KMSfB:
"Praktisch alle Bundesländern wie etwa Salzburg, Wien oder Vorarlberg haben ihren Gemeindebediensteten nach Verhandlungen eine Lohnerhöhung gegeben. Die Gemeindebediensteten sind rund ums Jahr für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz. Warum ausgerechnet Niederösterreich ihre Leistungen nicht anerkennen will, ist unverständlich."

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