OTS0134 5 II 0254 FPK0004 WI Mi, 11.Sep 2013
FPÖ / Kickl / Uniqa / Arbeit / Soziales

FPÖ-Kickl: Massiver Personalabbau bei Uniqa im Vorfeld des zweiten Börsegangs?

Trotz Gewinne offenbar bis zu 600 Jobs weniger - Deckt Gewerkschaft dieses Vorgehen?

Wien (OTS) - "Obwohl das Unternehmen UNIQA sich aktuell vornehmlich in Raiffeisen nahestehenden Medien für seine Gewinne bejubeln lässt, läuft Insiderinformationen zufolge im Hintergrund offenbar ein massives Stellenabbauprogramm von dem bis zu 600 Personen betroffen sind. Dieser Schritt dürfte zur Vorbereitung einer weiteren Aktienplatzierung gehören. Sollte sich das bestätigen, wäre das der nächste Nachweis einer unsozialen Unternehmenspolitik bei der zugunsten von Aktiengewinnen das Personal auf der Strecke bleibt. Ich fordere jedenfalls eine Stellungnahme des Unternehmens dazu ein", sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Denn Ziel sei es offenbar überdies, den massiven Personalabbau bis nach der Wahl möglichst aus den Schlagzeilen zu halten. Ob die Gewerkschaft dieses Spiel zugunsten der Aktionäre möglicherweise sogar decke, werde sich zeigen. Betroffen sollen dem Vernehmen nach insbesondere Mitarbeiter sein, die unter 50 Jahre alt sind. Überdies gebe es Informationen wonach das Unternehmen offenbar plane, in Österreich dadurch Kosten zu senken, dass einzelne Unternehmensabteilungen in ehemalige Ostblockländer übersiedelt würden, so Kickl.

"Ich verlange im Interesse der österreichischen Arbeitnehmer eine Stellungnahme des Unternehmens und der Vertreter der Bundesregierung. Sollten sich die Angaben bestätigen, könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es kann nicht sein, dass hunderte österreichische Arbeitsplätze bei einem Unternehmen verloren gehen, das satte Gewinne macht. Ich bin in diesem Fall gespannt auf den 'Kampf und jeden Arbeitsplatz' vonseiten der SPÖ", schloss Kickl

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