OTS0074 5 WI 0350 PUR0001 CI Mi, 03.Jul 2013
Agrar / Auszeichnung / Essen und Trinken / Umwelt

Meinklang erhält als erster Winzer höchste Biodiversitäts-Auszeichnung

"Drei Schnecken" nach den den anspruchvollsten Weinbau-Richtlinien Europas

Pamhagen (OTS) - "Es ist die weitreichendste Auszeichnung, die man zum Thema natürliche Anbaumethoden und Biodiversität erhalten kann, das freut uns ganz besonders", sagen Angela und Werner Michlits vom Demeterhof Meinklang. Die Auszeichnung mit Weinberg-Schnecken wurden 2009 vom "Delinat Institut für Ökologie und Klimafarming" ins Leben gerufen, einer Stiftung des gleichnamigen Schweizer Weinhandelsunternehmens, das sich seit Jahrzehnten dafür einsetzt, dass wieder Leben in die kahlgespritzten Weinberge Europas einzieht. Auf lebendigen Böden sollen neben Trauben auch Blumen, Gräser, Kräuter, Obst und Gemüse gedeihen, und sich Schmetterlinge, Vögel, Insekten und Reptilien tummeln, so die Ziele von Delinat. Denn erst diese Vielfalt bürgt für einen geschlossenen Naturkreislauf und Weine mit eigenständigem Charakter. Diese Ziele setzt nun Meinklang im Rahmen seiner "Wein-Gärten" um: Die Winzerfamilie hat schon vor Jahren auf ihrer zehn Hektar weiten Rebfläche 27 große Ökoinseln geschaffen, die die monotone Rebarchitektur aufbrechen. Das Zentrum jeder Insel bildet eine Baumgruppe mit Laub- und Obstgehölzen, gesäumt von Strauch- und Buschwerk, Wildkräutern, heimischen Blumen und extensiven Gemüsepflanzen. Damit wird Weinbau betrieben, der noch weit über die bisher umfassendsten Demeter- Richtlinien hinausgeht.

Weingarten als hochvitales Ökosystem

Die "drei Schnecken" basieren auf einem Stufenmodell, das über 100 Richtlinienpunkte zu Weinbau und Vinifikation in drei Erfüllungsgrade einteilt - gekennzeichnet jeweils mit einer, zwei oder drei Weinbergschnecken. Schon die erste Stufe ist weit strenger als die EU-Bio-Verordnung. Für seine innovativen naturnahen Weingärten erhielt nun Meinklang von der Delinat-Stiftung erstmals seit Einführung der Auszeichung ganze drei Schnecken verliehen, also die höchstmögliche Auszeichnung. "Wir betrachten unsere Weingärten als selbstregulierende hochvitale Ökosysteme. Im Grunde genommen ist jedes Vogelhäuschen und Insektenhotel ein künstliches Element. Wir brauchen Bäume, Hecken und Büsche in der Natur, die echte Nistplätze sind. Diese Geschichte wollen unsere Weine erzählen", sagen Angela und Werner Michlits. Emil Hauser von Delinat schließt sich an: "Nur durch gezielte Förderung der biologischen Vielfalt kann Biodiversität im Weingarten wieder zurückgewonnen und das ganze Geschmacks-Potential von Weinen ausgeschöpft werden. Meinklang zeigt vor, dass dies möglich ist."

www.meinklang.at, www.delinat-institut.org

Presse-Fotos: www.meinklang.at/de/service/downloads.html

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