OTS0136 5 II 0221 BZC0003 CI Mo, 01.Jul 2013
BZÖ / Spadiut / Krankentransporte / Steiermark / Stöger / STGKK

Krankentransporte: BZÖ-Spadiut: "Einfach nur erbärmlich und einem Sozialstaat unwürdig"

"Unter Stögers Regentschaft wurde der Verwaltungsapparat immer mehr aufgeblasen und im Gegenzug beim Patienten gespart"

Wien (OTS) - "Das ist einfach nur erbärmlich und einem Sozialstaat unwürdig". Mit diesen Worten kommentierte BZÖ-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Wolfgang Spadiut den Umstand, dass seit heute die Patienten in der Steiermark die Kosten für einen Krankentransport selbst übernehmen müssen. "Die STGKK hebt ohnehin einen Selbstbehalt in der Höhe von bis zu vier Mal die Rezeptgebühr für einen Krankentransport ein", so Spadiut weiter.

Die Menschen seien äußerst verunsichert und würden sich nicht mehr getrauen, die Rettung zu rufen. "Für einen Dialysepatienten können jetzt Kosten bis zu 1.500 Euro im Monat entstehen - das kann es wohl nicht sein", kritisierte Spadiut, der einen Antrag für die kommenden Plenartage ankündigt, damit endlich geklärt wird, wer für die Finanzierung der Rettung zuständig ist - die STGKK, die in den letzten Jahren einen Gewinn von mehr als 150 Millionen Euro erwirtschaftete oder das Land Steiermark."

Auf alle Fälle müsse Gesundheitsminister Stöger in diesem Fall tätig werden. "Unter seiner Regentschaft wurde im Gesundheitsbereich der Verwaltungsapparat immer mehr aufgeblasen und im Gegenzug immer bei den Patienten gespart. So sieht die Gesundheitsreform a la Stögers aus, aber auf eine solche Reform können wir gerne verzichten", so Spadiut abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0136 2013-07-01/12:26