OTS0107 5 II 0259 DSW0001 Mi, 27.Feb 2013
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JG Wien: "Keine Macht den Paranoiden!"

Mikl-Leitner sorgt für Kopfschütteln bei Gesundheits- und SozialexpertInnen - Haartests sind massiver Eingriff in die persönliche Freiheit

Wien (OTS/SPW) - Mit ihren haarsträubenden Forderungen hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ExpertenInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zu einem kollektiven Aufschrei gebracht. Für die JG-Döbling ist das Anlass, auf der Straße gegen diese unseriöse Politik zu kämpfen. Attacken gegen die Schwächsten der Gesellschaft sind für Konservative schließlich nur "Einstiegsdroge" und es muss präventiv eingeschritten werden, bevor sie Schlimmeres probieren.****

Ähnlich wie Innenministerin Johanna Mikl-Leitner mit ihrem Vorschlag, überraschten Mitglieder der JG-Döbling heute PassantInnen mit einem "Check-Point-Ganja". Gesammelt wurden freiwillige Haarproben als Beweis dafür, dass Wiens Jugend nichts zu verbergen hat, aber vor allem die Vorschläge der Ministerin nichts außer paranoid sind und ein beunruhigendes Verständnis von BürgerInnenrechten bezeugen. Auch die geeinte Stimme von ExpertInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sollte deutlich machen, wie sehr Mikl-Leitner am falschen Dampfer ist. Diese Ansicht konnte auch im Gespräch mit den PassantInnen gewonnen werden, so JG-Döbling-Vorsitzender Jörg Berger. "Die Haartests sind ein Eingriff in unsere persönliche Freiheit und fördern keine Präventivarbeit. Anstatt die Substitutionstherapie radikal zu beenden, müssen soziale und gesundheitsbezogene Maßnahmen ergriffen und Sicherheit für Drogenabhängige geschaffen werden. DrogenkonsumentInnen dürfen erst gar nicht in die Situation kommen, abhängig zu werden."

Für die Junge Generation Döbling bleibt fraglich, mit welchen Methoden die - offensichtlich gelangweilte - Ministerin als nächstes auf billigen Wählerfang geht: 15.000 Drogenkranken die Betreuung wegzunehmen, verdeutlicht ein Talent für gemeingefährliche Kreativität.

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