OTS0050 5 CI 0410 NRK0004 So, 16.Dez 2012
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City & Life Talk: Schulklasse diskutierte mit Promis über Risiko von Rauschmittel

Wien (OTS) - High sein, frei sein, überall dabei sein: Um ein besonders spannendes Thema ging es diesmal beim vorweihnachtlichen City & Life-Talk über den Dächern Wiens. City & Life, die Jugendcommunity der Stadt Wien, lud SchülerInnen zum Diskutieren über Alkohol und Drogen ein. Mit dabei waren unter anderem Sonja Grabenhofer, Leiterin der Drogenberatungsstelle checkIt! und partyFit!, Roman und Benni aus der ATV-Sendung "Saturday Night Fever", Aline Basel von Radio Energy und der bekannte House-DJ Tom Snow.

Beratung und Aufklärung

Dass Drogen und Alkohol beim Weggehen für viele einfach dazugehören, weiß Sonja Grabenhofer. "Wir sind dort, wo sich Leute bereits entschlossen haben, Drogen zu nehmen. Die Partygäste nehmen das Angebot gerne wahr. Wir reden mit ihnen und führen anonym Beratungsgespräche."
Für Aline Basel, Geschäftsführerin von Radio Energy, sollten Eltern versuchen, Kindern ihre Eigenverantwortung klar zu machen und sie zu informieren. "Mit dem Begriff "Einstiegsdroge" kann ich nicht viel anfangen. Jede Droge steht für sich alleine und hat ihre eigene Wirkung." Vor allem beim Fortgehen sieht sie das Problem des Gruppenzwangs. "Es ist meine persönliche Entscheidung, wie weit ich gehe. Zuerst informieren wäre sinnvoll".

Achtung Folgeschäden

Tom Snow hat einen faszinierenden Job: Er ist als House-DJ international erfolgreich. Als einzige Party bezeichnet er sein Leben trotzdem nicht. "Ich habe ohne Drogen auch Spaß beim Auflegen. Im Publikum nehmen schon viele Leute aufputschende Mittel. Meines ist es nicht", sagt Tom Snow.

Über ihre Rolle in Saturday Night Fever erzählten Benni und Roman. Bei Roman gehört Alkohol zum Partymachen dazu. "Ich bin einfach lustiger nach ein paar Getränken. Man sollte aber seine Grenzen kennen." Benni trinkt nur zu gewissen Anlässen. "Für mich ist das Zuschauen schon Unterhaltung genug. Meine Freunde machen mir auch keinen Druck deshalb. Sie sind eher froh, dass ich der Autofahrer bin", sagt er.

Wo ist die Grenze?

Auch die Jugendlichen hatten zu dem Thema einiges zu sagen. "Ich finde man kann alles ausprobieren", sagte eine Teilnehmerin. "Die Entscheidung bleibt jedem selber überlassen".
"Wenn man Drogen nimmt, muss man wissen, was man nimmt. In der Schule wird Gottseidank viel darüber geredet", findet eine andere. Wichtig sind vor allem Möglichkeiten zur Information und FreundInnen, die warnen, wenn es zur Abhängigkeit wird.

Pressebild unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

Noch mehr Bilder sowie ein Video vom City & Life Talk gibt es auf www.cityandlife.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Florian Weis
Mediensprecher Stadtrat Christian Oxonitsch
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