OTS0036 5 II 0184 KTI0001 Mo, 24.Sep 2012
Pressestimmen / Politik

Kärntner Tageszeitung - Kommentar "Ins offene Messer" (von Claudia Grabner)

Klagenfurt, 24. September 2012

Klagenfurt (OTS) - Gegner? Unnötig! Sie sind sich selbst der größte Feind. Seit Jahren spielen sich Rot-Schwarz eigenmächtig an die Wand - ermöglichen einem Herrn Strache die Erstarkung. Deshalb geben Politstrategen der FPÖ ja auch den Rat mit auf den Weg, "sich aus allem schön rauszuhalten" - weil es SPÖ und ÖVP "schon richten werden"... Tatsächlich sind die beiden Koalitionäre dieser Tage flott dabei, ihre Demontage verlässlich voranzutreiben. Die Entwicklungen rund um den U-Ausschuss sind dazu angetan, das Volk das Grausen zu lehren. Allerdings: Dieses eine Mal sollte sich Straches FPÖ nicht allzu viel erwarten. Das Grausen des Volkes gilt kollektiv allen Parteien: Jene, die sich nicht im U-Ausschuss mit Unschuldsvermutungen bekleckern, tun es nämlich anderswo. Etwa in Kärnten. Da sind drei von vier FPK-Regierungsmitglieder im Visier der Korruptionsbehörde. Abgesehen davon, das der einstige FPK-Chef schon die Reißleine gezogen hat. Womit die Frage freilich eine viel unangenehmere wird: Warum laufen SPÖ und ÖVP im U-Ausschuss ins offene Messer?

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Mag. Claudia Grabner
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