OTS0120 5 II 0231 SPK0002 AI Fr, 07.Sep 2012
SPÖ / EU / Leichtfried / EZB / Staatsanleihen

Leichtfried: Auseinanderbrechen der Eurozone verursacht mehr Kosten als der Ankauf von Staatsanleihen

FP-Strache tappt wirtschaftspolitisch völlig im Dunkeln

Wien (OTS/SK) - Jörg Leichtfried, Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, begrüßt die beschlossenen Anleihenankäufe durch die Europäische Zentralbank. "All jene, die jetzt gegen die Ankäufe wettern, nehmen nicht zur Kenntnis, dass dadurch verhindert wird, dass Spekulanten weiter gegen einzelne Staaten wetten können", sagt Leichtfried am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Insbesondere die Argumentation der FPÖ sei unseriös. "Hier wird den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen gestreut, denn es ist hinreichend belegt, dass ein Auseinanderbrechen der Eurozone den Steuerzahlern weitaus mehr kosten würde, als die gemeinsamen Staatsanleihen", betont der Europaparlamentarier. ****

"Aus populistischen Gründen verschweigt Heinz Christian Strache die Wahrheit. Eine neue WIFO-Studie hat eindeutig gezeigt, dass eine Redimensionierung des Euroraums (d.h. das Ausscheiden von mehreren Staaten) für Österreich einen BIP-Verlust von 32 Milliarden Euro für das Jahr 2014 und 140.000 Arbeitslose mehr bedeuten würde", erläutert Leichtfried. "Würde sich Strache tatsächlich um die Österreicherinnen und Österreicher sorgen, dann würde er konstruktiv daran mitarbeiten, dass die Gemeinschaftswährung erhalten bleibt. Mit marktschreierischen Argumenten allein wird man die Wirtschaftskrise nicht lösen können. Strache hat bereits in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er wirtschaftspolitisch völlig im Dunkeln tappt. Würde Österreich seinem Kurs folgen, dann hätte dies verheerende Folgen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer". (Schluss) sv/mp

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