OTS0173 5 II 0223 KIB0001 AI Mo, 03.Sep 2012
Politik / Ungarn / Gesellschaftspolitik / Extremismus

Kinderfreunde: Solidarität mit AntifaschistInnen in ganz Europa

Die Österreichischen Kinderfreunde verurteilen faschistische Übergriff auf Präsidenten der ungarischen Schwesternorganisation.

Wien (OTS) - "Die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage in Ungarn wird von Faschisten ausgenutzt, die immer offensiver und radikaler ihr Unwesen treiben", so Jürgen Wutzlhofer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde. "Wenn wir in Europa wieder so weit sind, dass couragierte Menschen von NeofaschistInnen tätlich angegriffen werden, dann müssen alle Alarmglocken läuten", warnt Wutzlhofer. Er nimmt dabei Bezug auf einen gewalttätigen Angriff auf den Präsidenten der ungarischen Kinderfreunde Vilmos Hanti. Hanti wurde bei einer Demonstration von Neofaschisten angegriffen und musste danach ins Krankenhaus eingeliefert werden.

"Diese antidemokratischen und menschenverachtenden Umtriebe müssten sowohl von der Regierung als auch von der Zivilgesellschaft vehement bekämpft werden", fordert Wutzlhofer. Faschistische Gewalt sei in ganz Europa auf dem Vormarsch, wie man an NSU, Breivik oder eben jenen Entwicklungen in Ungarn erkennen könne. "Wir fordern deshalb auch die österreichische Gesellschaft auf, gegen faschistische und nationalsozialistische Tendenzen aufzutreten und drücken auf diesem Wege unsere Solidarität mit allen AntifaschistInnen in Ungarn und ganz Europa aus", so Wutzlhofer abschließend.

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