OTS0083 5 CI 0296 DIK0001 Mo, 03.Sep 2012
Katastrophen / Hilfe / Soziales / Krieg / Syrien

Keine Hoffnung auf ein Kriegsende in Syrien

Immer mehr Menschen auf der Flucht vor der andauernden Gewalt

Wien (OTS) - Über ein Jahr schon dauern die gewaltsamen Auseinandersetzungen in Syrien an. Die Nachrichten von Kämpfen zwischen Aufständischen und Armee, von Toten und Verletzten reißen nicht ab. Eine friedliche Lösung des Konflikts ist weiter nicht in Sicht.

"Die humanitäre Not wächst, je länger der Konflikt anhält", sagt Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Österreich. Laut UNHCR sind 190.000 Menschen mittlerweile in die Nachbarländer Libanon, Jordanien, Irak und Türkei geflohen. Und jeden Tag werden es mehr. Den meisten blieb nicht mal Zeit zu packen. Am dringendsten brauchen die Flüchtlinge daher Lebensmittel und Kleidung, aber auch Alltagsbedarf wie Kochgeschirr, Decken oder Hygieneartikel. "Die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe konzentrieren sich vor allem darauf, die Flüchtlinge und Vertriebenen im Libanon und Jordanien zu versorgen", so Lassmann.

Mehr als 2,5 Millionen Syrer sind nach Angaben der Vereinten Nationen auf Hilfe angewiesen. Über Partner aus dem kirchlichen Netzwerk ACT Alliance versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe rund 28.000 Flüchtlinge in Jordanien, Libanon und Syrien mit dem Nötigsten. Auch für Flüchtlinge im Irak ist erste Hilfe angelaufen.

Allein im letzten Monat konnten die Hilfskräfte 1.250 Hygienekits an Familien im libanesischen Bekaa-Tal verteilen. In Jordanien erhielten 4.000 Familien in der Stadt Mafraq Hygienekits sowie Nahrungsmittelrationen. In Zarqa wurden 250 Flüchtlingsfamilien mit Bettwäsche und Matratzen ausgestattet. Für 500 Kinder übernimmt die Diakonie Katastrophenhilfe die Schulgebühren oder finanziert Nachhilfeunterricht, damit der Schulbesuch wegen des Konflikts nicht auf der Strecke bleibt.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden.

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