OTS0114 5 II 0176 BZC0003 CI Mo, 13.Aug 2012
BZÖ / Burgenland / Verkehr / Steuern / Niessl

BZÖ-Herist: SPÖ-Vorschlag zur Pendlerpauschale ist sozial ungerecht - Besserverdiener würden bei Steuerausgleich noch mehr profitieren

BZÖ fordert mehr Fairness für Einkommensschwache

Eisenstadt (OTS) - "Der Vorschlag von SPÖ-Landeshauptmann Niessl, die Pendlerpauschale durch ein kilometerabhängiges Pendlergeld zu ändern, wird zu einer weiteren massiven Ungerechtigkeit bei den unterschiedlichen Einkommensbeziehern führen. Denn Besserverdiener würden durch die Abschreibungsmöglichkeiten beim Jahresausgleich noch mehr profitieren", kritisiert der geschäftsführende BZÖ-Landesobmann Dieter Herist die wenig durchdachte Forderung der SPÖ.

Derzeit erhalten beispielsweise Pendler, die aus dem gleichen Ort stammen und die gleiche Wegstrecke zur ihrem Arbeitsplatz zurücklegen, aufgrund des unterschiedlichen Einkommens völlig unterschiedliche Absatzmöglichkeit beim Steuerausgleich. Dadurch werden Besserverdiener gegenüber Beziehern von niedrigen und mittleren Einkommen massiv bevorzugt", betont Herist.

"Die Forderung von SPÖ-Chef Niessl würde zu einer größeren Benachteiligung der niedrigen und mittleren Einkommensbezieher führen, wodurch das soziale Ungleichgewicht bei der Pendlerpauschale noch weiter verschärft wird", kritisiert der BZÖ-Chef.

"Die Pendler im Burgenland brauchen eine echte Entlastung durch eine entsprechende Direktzahlung, die sozial gerechter wäre als Alibi-Vorschläge, um vom Parkpickerl-Versagen der SPÖ in Wien abzulenken", so Herist.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Burgenland - Presse

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0114 2012-08-13/12:49