OTS0042 5 II 0276 NSK0001 Di, 07.Aug 2012
SPÖ / Rudas / Studiengebühren / Universitäten

Rudas zu Studiengebühren: SPÖ weiterhin für freien Universitätszugang

Reparatur des alten Gesetzes notwendig - Millionärssteuer dringliche Maßnahme - Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen bringt mehr Chancengerechtigkeit

Wien (OTS/SK) - In der aktuellen Debatte über Studiengebühren betonte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas heute, Dienstag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Die SPÖ tritt weiterhin für den freien Universitätszugang ein. Wir haben die unsozialen Studiengebühren aus gutem Grund abgeschafft und werden diese für die breite Masse nicht wieder einführen." Rudas erneuert das Angebot der SPÖ, "jederzeit für die notwendige Reparatur des alten Gesetzes bereitzustehen" und verwies auf die Rechtssicherheit für Studierende. ****

"Für die Sozialdemokratie ist klar: Jene, die wirklich studieren wollen, dürfen nicht durch finanzielle Hürden abgehalten werden. Die Universitäten sollen sich genauso finanzieren wie Spitäler, Schulen und andere Einrichtungen der Öffentlichkeit: durch Steuern. Wir müssen eine ausreichende Finanzierung der Universitäten sicherstellen. Über den Weg der Vermögenssteuern könnten Millionäre einen gerechten Beitrag für die Zukunft unseres Landes - die nicht zuletzt in den Klassenzimmern und Hörsälen entschieden wird -leisten", so Rudas.

Die schwierige Situation an den Universitäten werde sich durch Studiengebühren für alle keinesfalls bessern. Überdies sei die soziale Selektion im österreichischen Bildungswesen im internationalen Vergleich nach wie vor hoch und die Akademikerinnen-und Akademikerquote zu niedrig. "Wir müssen an der sozialen Mobilität in unserer Gesellschaft arbeiten. Die gemeinsame Schule aller 10- bis 14-Jährigen würde dazu einen wichtigen Beitrag leisten", betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Im Vordergrund aller bildungspolitischen Überlegungen müsse stehen, junge Menschen für Bildung und Ausbildung zu motivieren, nicht, sie davon fernzuhalten. Gut gebildete und gut ausgebildete Menschen seien am besten vor Arbeitslosigkeit gefeit. (Schluss) tt/mo

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