OTS0111 5 II 0368 DS40002 WI Mo, 16.Jul 2012
Innenpolitik / Millionärssteuer / Fekter / Finanzen

SP-Horner: Zwangsanleihendebatte - Zeit für Millionärssteuer gekommen!

Fekter outet sich als Schutzmantelmadonna für Millionäre!

Linz (OTS/SPOÖ) - Noch nie gab es in Österreich so viel Geldvermögen wie heute. Das Problem: Es ist in den Händen einiger weniger konzentriert: Zehn Prozent der Bevölkerung besitzen mehr als zwei Drittel des gesamten Geldvermögens in unserem Land. Diese Gruppe ist der ganz große Profiteur eines falsch gelagerten Verteilungs- und Steuersystems. Wenn nun in Deutschland schon über Zwangsanleihen für Millionäre diskutiert wird, ist es auch in unserem Land an der Zeit, für mehr Verteilungsgerechtigkeit zu sorgen.
"Es ist gerecht und in der Krise geradezu notwendig, die rund 80.000 Millionäre, also das reichste Prozent der in Österreich lebenden Menschen, an den Folgekosten, die die Finanzkrise der Gesellschaft bescherte, zu beteiligen. Was wir verlangen ist ein gerechter Anteil der Millionäre, um den sozialen Frieden, Beschäftigung und Wohlstand weiter zu sichern. Denn das hat ihnen ihre Gewinne und ein Leben in sozialem Frieden ermöglicht, nicht nur das eigene Bemühen und das eigene Geschick", sagt Christian Horner, Landesgeschäftsführer der SPÖ Oberösterreich. "Deshalb sei es auch irrwitzig - so wie Frau Fekter - zu behaupten, Millionärssteuern würden irgendwen vertreiben. Ihnen geht es ja kaum irgendwo so gut wie hier", so Horner weiter. Dürftiger Beitrag der Vermögenden
Derzeit ist der Beitrag von Vermögenden zu unserem Zusammenleben nämlich sehr dürftig: bei maximal 1,4 Prozent liegt der Anteil der riesigen Vermögen am gesamten Steueraufkommen in Österreich. Löhne und Gehälter tragen mit 41 Prozent zur Absicherung von Bildung, Infrastruktur und verschiedenen sozialen Leistungen in unserem Land bei. Dieses Ungleichgewicht wird daher Thema der Herbstkampagne der SPÖ Oberösterreich sein: "Wir wollen den Menschen klar machen, dass wir in Österreich genug Reichtum haben, um unseren Wohlstand und unseren sozialen Frieden zu bewahren. Woran es mangelt ist die Bereitschaft der Millionäre, egal ob sie Stronach, Treichl, Sorger oder sonst wie heißen, sich nach ihren Möglichkeiten an der Finanzierung unserer Gemeinschaft zu beteiligen. Eine Millionärssteuer im Rahmen des Umbaus unseres Steuersystems hin zu mehr Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, ist daher längst überfällig und es ist mir unbegreiflich, warum sich die Finanzministerin da so querlegt und sich so massiv vor die Millionäre stellt", so Horner.

Rückfragen & Kontakt:

Dr.in Sabine Naderer
Kommunikationsmanagement
SPÖ Oberösterreich
T: +43(0)732/772611/38
M: +43(0)664/8265501

***OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT***

OTS0111 2012-07-16/12:53