OTS0033 5 WI 0222 PWK0002 CI Di, 03.Jul 2012
Dienstleistungen / WKÖ / Finanzdienstleister / Entgeltsystem

Wirtschaftskammer setzt klares Zeichen gegen Eingriffe in Entgeltsystem für wirtschaftsnahe Dienstleistungen

Wahlfreiheit Honorar oder Provision muss erhalten bleiben

Wien (OTS/PWK458) - "Der einstimmige Beschluss aller
Fraktionen, wirtschaftsnahe Dienstleistungen auch weiterhin entweder auf Honorar- oder Provisionsbasis abrechnen zu können, ist ein klares Signal gegen jedwede dirigistische Eingriffe in Entgeltsysteme", begrüßt WKÖ-Bundesspartenobmann Hans-Jürgen Pollirer die Initiative des Obmannes des Fachverbandes Finanzdienstleister, Wolfgang K. Göltl, beim jüngsten Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Göltl hat damit den Diskussionen auf EU-Ebene, das Entgelt für wirtschaftsnahe Dienstleistungen in Form von Provisionen zurückzudrängen und durch Honorare zu ersetzen, eine deutliche Absage erteilt. Von dieser Diskussion sind zwar derzeit "nur" die Finanzdienstleister und Versicherungsmakler betroffen, aber es sei nur eine Frage der Zeit, bis man auch in anderen Sektoren die Offenlegung der unternehmerischen Kalkulationen fordert und Eingriffe in das Entgeltsystem erfolgen. "Wehret den Anfängen", so Göltl und Pollirer unisono unter Verweis darauf, dass Erfahrungen anderer Staaten gezeigt haben, welche negativen Auswirkungen dieser Preisdirigismus zur Folge hat, nämlich Einschränkung des freien Wettbewerbs und in letzter Konsequenz Mehrbelastung für den Konsumenten.

Die Bundessparte Information und Consulting und die Fachverbände Finanzdienstleister und Versicherungsmakler treten daher nachhaltig für die Wahlfreiheit des Entgeltsystems ein. Der Unternehmer muss selbst entscheiden können, ob er seine Dienstleistung über Provision oder Honorar abrechnet. (PM)

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