OTS0120 5 II 0292 NFW0003 CI Fr, 25.Mai 2012
FPÖ / Lasar / SPÖ / Darabos / Antisemitismus / IKG

FP-Lasar: Warum schweigt IKG zu antisemitischen Darabos-Aussagen?

Freiheitliche schockiert über verstärkte israelfeindliche Tendenzen in der SPÖ

Wien (OTS/fpd) - Nachdem die Ablehnungsfront gegen die israelfeindlichen Aussagen des österreichischen Verteidigungsministers Norbert Darabos, der Israels Außenminister Avigdor Lieberman als "unerträglich" bezeichnet haben soll, immer breiter wird und nun sogar schon die sozialdemokratischen Juden gegen ihren Parteifreund mobil machen, ist es mehr als verwunderlich, dass die Spitze der IKG (Israelitischen Kultusgemeinde) dazu schweigt, kritisiert der Wiener FPÖ-Stadtrat David Lasar, der selbst Mitglied der IKG ist.

Lasar wertet die Aussage von Darabos als Affront gegenüber einem befreundeten Staat, der nach dem Arabischen Frühling mehr als je zuvor mit dem Rücken zur Wand steht und durch äußere Feinde in seiner Existenz gefährdet ist. Ägypten etwa diskutiere offen das Aus für das Friedensabkommen mit Israel. Lasar verlangt eine umgehende Entschuldigung des SPÖ-Ministers. Abgesehen vom internationalen Schaden, den Darabos für Österreich angerichtet hat, desavouiere der Verteidigungsminister damit die eigenen Soldaten, die auf den Golanhöhen ihren UN-Dienst versehen.

Auch seien die antisemitischen und israelfeindlichen Aussagen Darabos dazu geeignet, die integrationsunwilligen Muslime in Österreich dazu aufzustacheln, offen Front gegen die jüdische Gemeinde zu machen, warnt Lasar, der eine Reaktion der IKG für dringend angebracht hält. Besonders die Kreise rund um SPÖ-Gemeinderat Omar Al Rawi, die etwa in der Vergangenheit ungestraft und von der SPÖ unkommentiert durch Transparente mit der Aufschrift "Hitler wach auf!" auffällig geworden sind, müssen genauestens beobachtet werden, so Lasar.

Offenbar entsteht derzeit innerhalb der SPÖ eine antisemitische und israelfeindliche Strömung, die durch die unerträglichen Aussagen von Darabos nun Auftrieb erhalte, warnt Lasar. "Anscheinend geht es der SPÖ bereits so schlecht, dass sie mit hetzerischen Methoden die radikalislamistischen Zuwanderer bedienen muss", zeigt sich Lasar besorgt. (Schluss)

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