OTS0119 5 II 0265 FPK0004 WI Fr, 25.Mai 2012
FPÖ / Pisec / Wirtschaft / KMU

FPÖ-Pisec: Wirtschaftsförderung läuft völlig falsch

Kleine, nicht Große müssen gefördert werden

Wien (OTS) - "Die Wirtschaftsförderung angesichts der derzeitigen Krise läuft völlig falsch", sagte der freiheitliche Bundesrat und Abgeordnete zum Wiener Wirtschaftparlament Mag. Reinhard Pisec. "Nicht Großbetriebe und internationale Konzerne müssen gefördert werden, sondern die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Hauptwirtschaftsleistung in Österreich tragen", betonte Pisec.

Wenn die Bundesregierung Anreize für die Wirtschaft setze, dann seien dies zumeist Akzente für Großkonzerne, internationale Holdings, sowie die Bank- und Bauwirtschaft. Die österreichische Wirtschaft bestehe jedoch aus mehr als 80 Prozent Kleinstbetrieben mit nicht einmal 10 Mitarbeitern pro Unternehmen. Davon seien zwei Drittel Familienbetriebe, zeigte Pisec den falschen Ansatz von Rot und Schwarz auf. "Besonders diese Kleinstunternehmen tragen zum Wachstum am meisten bei - angespornt vom Leistungsprinzip der Österreicher", betonte Pisec.

Die Bundesregierung vernachlässige besonders diese Betriebe massiv, da sie mit Abgaben und Steuern überbelastet würden und damit in ihrer Leistung behindert seien. Österreich benötige eine Konzeption "Wirtschaft zum Wohl des Bürgers", weil Wirtschaft und damit Wachstum von unten heraus funktionieren müsse, zeigte Pisec eine intelligente Alternative auf. "Staatliche Einflüsse dienen in erster Linie dem Pfründewesen, stören den Wettbewerb und bilden Monopole heraus", so Pisec.

"Die freiheitliche Wirtschaft (FPÖ pro Mittelstand) wird daher bei der kommenden Sitzung des Wirtschaftsparlaments in Wien Anträge zur Senkung der viel zu hohen Gebühren, Abgaben und Steuern einbringen", kündigte Pisec an. Das Ansinnen des Wirtschaftsministers und der Kammer nach weiteren Erhöhungen und Belastungen die KMU-Betriebe werde als "Irrweg in der Krise" in Bausch und Bogen abgelehnt, so Pisec.

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