OTS0116 5 II 0191 BZC0005 AI Fr, 25.Mai 2012
Innenpolitik / BZÖ / Griechenland

BZÖ-Bucher: Kein Euro mehr nach Griechenland!

Griechenland so nicht sanierbar - Weg für Drachme frei machen

Wien (OTS) - "Griechenland ist mit den bisherigen Methoden
nicht sanierbar und kann auch durch hunderte europäische Steuermilliarden nicht in der Eurozone gehalten werden. Was das BZÖ seit Jahren fordert - nämlich den Ausstieg Griechenlands und die Rückkehr zur Drachme - wird nach durch die Untätigkeit der Regierung Milliarden versenkter Euros, immer realistischer.", so BZÖ-Chef Josef Bucher. Es sei höchste Zeit für einen Zahlungsstopp - "kein weiteres Geld mehr nach Griechenland!", so Bucher. Sollte aber doch noch Geld fließen, dann sei es ein Gebot der Stunde, dass Bundeskanzler Faymann und Finanzministerin Fekter Sicherheiten verlangen, wie es die Finnen schon getan haben.

Bucher verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auch Experten wie IHS-Chef Felderer mittlerweile gestanden habe, dass wir von Griechenland das Geld nicht zurückbekommen werden. "Der ehemalige ÖVP-Finanzminister Pröll hat noch vor knapp zwei Jahren von einem Geschäft für den Steuerzahler gesprochen. Damals hat Österreich einen Euro bekommen, um zu überprüfen, ob der Zahlungsverkehr auch funktioniert. Das wird der einzige Euro gewesen sein, der jemals aus Griechenland kommt."

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