OTS0061 5 II 0420 NFW0001 CI Fr, 25.Mai 2012
FPÖ / Gudenus / Wien Energie / Auftrag / Korruption

FP-Gudenus: Sofortiger Stopp für Auftragsvergabe der Wien Energie!

Auftrag für Fernheizkraftwerk Arsenal während laufender Korruptionsermittlungen vergeben

Wien (OTS/fpd) - Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus ist über die Vorgangsweise der Wien Energie bei der Vergabe eines Großauftrages trotz Korruptionsverdachtes schwer verärgert: "Diese Auftragsvergabe muss umgehend gestoppt werden! Ich lasse es nicht zu, dass die Wienerinnen und Wiener zum wiederholten Male die Rechnung dafür zahlen müssen, dass die rot-grüne Stadtregierung dubiose Geschäftsbeziehungen pflegt. Die Wien Energie hat einen solchen Vergabestopp bereits zugesagt, die Bürger also bewusst belogen, was umso mehr auf eine bewusste Intransparenz und damit ein massiv schlechtes Gewissen der Verantwortlichen hindeutet."

Die Wiener Freiheitlichen haben im Kampf gegen die Vetternwirtschaft und mutmaßliche Korruptionsmachenschaften des roten Netzwerks in Wien Anfang Mai unglaubliche Vorgangsweisen aufgedeckt. Auftragsvolumen von 50 Millionen Euro sollen an genau solche Firmen vergeben werden, gegen welche die Korruptionsstaatsanwaltschaft bereits Ermittlungen führt.

"Korruption ist stets auch eine massive wirtschaftliche Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Wenn man das Finanzdesaster der Stadt Wien und den damit einhergehenden Gebührenwucher in diesem Zusammenhang betrachtet, kann man sich in etwa ausmalen, was für ein Korruptions- und Selbstbedienungssystem die SPÖ in Wien geschaffen hat, damit die Partei und ihre Günstlinge gut leben können", so Gudenus erzürnt über die Abwicklung der Großauftragsvergabe und die plumpen Lügen der Wien Energie GmbH sowie der politisch Verantwortlichen der rot-grünen Stadtregierung.

Noch am 7. Mai nimmt ein sichtlich aufgescheuchter Pressesprecher der Wien Energie GmbH eine Presseaussendung der Wiener Freiheitlichen zum Anlass mitzuteilen, dass es "morgen", also am 8. Mai zu keiner Auftragsvergabe kommen würde, weil man die behördlichen Untersuchungen voll unterstütze und die Sachverhalte gemeinsam aufarbeiten wolle. Am 22. Mai aber wurde genau dieser Auftrag für das Fernheizkraftwerk Arsenal nun doch vergeben. Ohne das Ermittlungsergebnis der Behörden abzuwarten und natürlich an genau eine der Firmen die im Fokus dieser Ermittlungen steht.

"Das lasse ich mir nicht gefallen", so Gudenus weiter, die Wiener Freiheitlichen prüfen rechtliche Schritte gegen diese Vergabepraktik und werden in jedem Fall eine diesbezügliche Anfrage an die Stadtregierung vorbereiten.

"Wenn die SPÖ und ihr kleiner grüner Steigbügelhalter glauben, ich lasse es zu, dass Wien durch Spekulationsirrsinn, Nepotismus und Korruption wirtschaftlich kaputt gemacht wird, dann täuschen sie sich. Ich werde unermüdlich den Bürgerinnen und Bürgern ein Bild dieses rot-grünen Wiener Wahnsinns zeichnen und dafür Sorge tragen, dass die Zukunft das bringt, was sich die Menschen von der Politik in Wien wünschen: Sicherheit, Ehrlichkeit und Chancengleichheit für die Wienerinnen und Wiener", so Gudenus abschließend.

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