OTS0256 5 CI 0316 WGK0020 WI Di, 15.Mai 2012
Krankenkassen / Gesundheit / Medizin / Sozialversicherung / Unternehmen

WGKK bietet SVA gerne an, die Neuen Selbstständigen wieder zurück zu nehmen

SVA profitiert von rasantem Zuwachs bei Versicherten

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) reagiert überrascht auf die Äußerungen der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA), wonach die SVA in der Vergangenheit systematisch durch gesetzliche Vorgaben wie die Mitfinanzierung des Hanusch-Krankenhauses und die Absenkung des Hebesatzes geplündert worden sei. "In den vergangenen Jahren musste auch die WGKK sparen -und das bei gleichbleibender Leistung", betont WGKK-Obfrau Ingrid Reischl.

Zu den neuen Herausforderungen, mit denen sich alle Krankenversicherungen konfrontiert sehen, hält Reischl fest, dass jeder Versicherte Geld kostet, aber natürlich auch Beiträge bringt. In dem Zusammenhang verweist die Obfrau der WGKK auf die Entwicklung der Erwerbstätigen, die bei der SVA versichert sind. Zwischen 1999 und 2010 hat die SVA rund 157.000 zusätzliche Versicherte hinzugewonnen, während es bei der WGKK so gut wie keine waren. Entsprechend haben sich in diesem Zeitraum die Beiträge entwickelt. Die durchschnittliche Steigerung bei den Krankenversicherungsträgern machte in diesem Zeitraum 49,7 Prozent aus, bei der SVA waren es 45,8 Prozent, bei der WGKK lag die Steigerung mit 39,7 Prozent deutlich darunter.

Der starke Versicherten-Anstieg bei der SVA ist auf die sogenannten Neuen Selbstständigen zurückzuführen. "Wenn die SVA, die historisch ja eine Versicherung der Unternehmer ist, diese Versichertengruppe nicht haben möchte, steht die WGKK gerne für Gespräche zur Verfügung, diese Gruppe, die vor Einführung der "Neuen Selbstständigkeit" ja auch in den Gebietskrankenkassen versichert waren, wieder zurückzunehmen", bietet Reischl Gespräche an.

"Für die betroffenen Versicherten würde dies darüber hinaus bedeuten, dass sie in einer Sozialen Krankenversicherung ohne Selbstbehalte versichert wären", schließt Reischl.

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