OTS0139 5 II 0244 NES0001 Di, 15.Mai 2012
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Frank Stronach in NEWS: "Nur mehr 25 Prozent Steuern, 91 Nationalräte sind genug."

Der Austro-Kanadier schließt nicht aus, 2013 via BZÖ in Österreichs Politik einzusteigen.

Wien (OTS) - Frank Stronach, steirischer Milliardär und einstiger Chef des global agierenden Autozulieferer-Konzerns Magna, äußert sich in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erstmals zu seinen politischen Absichten für Österreich. Es müsse etwas geschehen, denn so Stronach, denn derzeit richteten "die Politiker das Land zugrunde." Er selbst werde keine eigene Partei gründen, aber was seine Bemühungen um das BZÖ angehe, "sind zwar in noch keiner Weise Vereinbarungen getroffen worden, aber ich schließe nichts aus!" Er sei jedenfalls bereit, "wenn es die richtigen Leute und die richtigen Umstände sind", Geld in Millionenhöhe zu investieren.

Konkret müsse ein Management-Team als Regierung her, dazu viel direktere Bürgerbeteiligung etwa in Budgetfragen und sofortige Rücktritte jener Politiker, die bei Gesetzen zur weiteren Verschuldung Österreichs mitwirkten. Überdies: Im Nationalrat sei die Hälfte der jetzt 183 Abgeordneten "auch ausreichend", und in der Steuerfrage wolle er eine Flat-Tax binnen fünf Jahren von nur mehr 25 Prozent verwirklichen, wenn zuvor die Überverwaltung der Republik und deren verkrusteten Strukturen aufgebrochen worden sind. Derzeit, so Stronach sondiere er bei Persönlichkeiten aus allen politischen Lagern, bei seinem Projekt, "Österreich zu retten" mitzumachen. Denn, so der Milliardär: "Ich habe ein gewisses Alter, habe in meinem Leben viel erreicht und frage mich nun, wie ich Österreich am besten dienen kann."

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