OTS0047 5 WI 0338 PWK0001 AI Mo, 23.Apr 2012
Wirtschaft / WKÖ / Fischer / Schenz / Malta / Marktsondierungsreise

Malta: kleiner interessanter Markt - Sprungbrett nach Nordafrika

Heimische Unternehmen auf Marktsondierungsreise in Malta anlässlich des Staatsbesuchs des österreichischen Bundespräsidenten Fischer

Wien (OTS/PWK265) - Anlässlich des Malta-Besuches des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer organisiert das für Malta zuständige AußenwirtschaftsCenter Mailand gemeinsam mit der Außenwirtschaft Österreich (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vom 24. bis 26. April 2012 unter der Leitung von WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz eine Marktsondierungsreise nach Malta.

"Malta ist zwar ein kleiner aber dennoch ein potentiell interessanter Markt, dessen Ausstrahlung weit über die Insel hinausgeht", betont Schenz. So sind zahlreiche bedeutende maltesische Firmen auf den naheliegenden nordafrikanischen Märkten wie Libyen, Tunesien und Algerien im internationalen Projektgeschäft tätig und an Kontakten zu qualifizierten Zulieferern interessiert. Schenz: "Von besonderer Bedeutung sind derzeit die Branchen erneuerbare Energien, Umwelttechnik, Hotelaustattung und Tourismus, Yachtbau und Wartung sowie Biotechnologie und Lifescience."

Insgesamt 30 österreichische Firmenvertreter aus verschiedenen Sektoren nehmen an der Reise teil. Teil des Programms ist das "2. Austria Malta Business Forum", auf dem die Unternehmen b2b Einzelgespräche mit potenziellen maltesischen Geschäfts- und Vertriebspartnern führen und Geschäftskontakte knüpfen können. Das Wirtschaftsforum wird von Bundespräsident Fischer, dem maltesischen Präsidenten George Abela sowie von WKO-Vizepräsident Schenz und dem Präsidenten der maltesischen Handelskammer,. Tancred Tabone, abgeschlossen. Im Rahmen des Forums wird auch ein Kooperationsabkommen zwischen der WKÖ und der Malta Chamber Foundation unterschrieben. Hierbei wird besonders der Aspekt der Erwachsenenbildung in Zusammenarbeit mit der WKÖ-WIFI und der Malta Chamber Foundation zum Tragen kommen.

"Die österreichischen Lieferungen nach Malta bestehen hauptsächlich aus elektrotechnischen Waren, Komponenten und Zubehör für Maschinen, Holz, Getränken und Molkereierzeugnissen. Da Malta eine sehr kleine Volkswirtschaft ist, ergeben sich größere jährliche Schwankungen sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten", berichtet Michael Berger, für Malta zuständiger österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Mailand. Im Jahr 2011 erreichten die österreichischen Lieferungen einen Wert von 32,1 Mio. Euro. Die maltesischen Lieferungen nach Österreich bestanden im letzten Jahr überwiegend aus elektrotechnischen Waren, pharmazeutischen Erzeugnissen und Spielzeug. Sie erreichten einen Wert von 11 Mio. Euro. (BS)

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