OTS0114 5 WI 0259 AIM0001 Fr, 23.Mär 2012
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Wlodkowski: Heimische Lebensmittel nicht permanent skandalisieren

Wirksam gegen alle Keime: Küchenregeln, wie Sauberkeit, beachten

Wien (OTS) - "Durch vorsätzliches Importieren von Lebensmittelskandalen verschwindet in der Öffentlichkeit die Grenze zwischen berechtigter Sorge und Panikmache. Die Folgen sind maximale Verunsicherung der Konsumenten, Kaufzurückhaltung und Millionenschäden für Landwirte und Lebensmittelverarbeiter. Das war beim deutschen Dioxin-Skandal so, das hat man beim EHEC-Keim gesehen und das soll nun beim Geflügel offensichtlich wiederholt werden. Tatsache ist, dass in Österreich Medikamente, wie Antibiotika in Ställen, nur auf tierärztliche Verschreibung eingesetzt werden dürfen und nicht vorsorglich, wie in anderen EU-Ländern. Tatsache ist auch, dass die Tiergesundheitsdienste enorm zur Verbesserung der Tiergesundheit beitragen. Und Tatsache ist ferner, dass aufgrund internationaler Warenströme Keime von außen in den Stall hineingetragen werden können. Doch besteht bei sauberer Küchenarbeit für die Konsumenten keinerlei Gefahr, da alle Keime bei der Fleischzubereitung abgetötet werden", erklärte Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich.

Verantwortungslose Spendenmaximierung

"Dass es sogenannten Aufdeckern nicht um die Sache selbst geht, sieht man an der bewussten Vermischung von Tatsachen, um in der Bevölkerung maximalen Schrecken zu verbreiten und die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Die von selbst ernannten Experten zitierten Toten in Folge von Antibiotika-Resistenzen haben nämlich die Krankenhaus-Keime verursacht, nicht die Lebensmittel. Auch die Behauptung, Hühner würden in Österreich präventiv mit Antibiotika gefüttert, ist schlichtweg falsch", ergänzte Wlodkowski und stellte dieser verantwortungslosen Spendenmaximierung die Arbeit der Landwirte und der Tiergesundheitsdienste gegenüber: "Diese Woche wurden im Tiergesundheitsbeirat die nächsten Schritte für einen optimierten Einsatz von Antibiotika und ein weiter ausgebautes Monitoring beschlossen."
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