OTS0160 5 II 0228 NWB0001 Mo, 05.Mär 2012
Innenpolitik / Wirtschaftsbund / Frauen / Fürntrath-Moretti

Fürntrath-Moretti zu Papamonat: Zwangsbeglückung nimmt Wahlfreiheit und belastet die Unternehmen

Finanzielle und organisatorische Belastung für Unternehmen

Wien, 05. März 2012 (OTS/Text) - Der Forderung, die Väterkarenz zu verpflichten, erteilt Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft im Österreichischen Wirtschaftsbund", eine klare Absage: "Ob ein Monat oder drei - beide Verpflichtungen wären der falsche Weg. Eine Zwangsbeglückung nimmt den Familien die Wahlfreiheit und belastet die Unternehmen. Denn die Verpflichtung würde zu einer enormen finanziellen und organisatorischen Mehrbelastung führen. Angesichts der angespannten konjunkturellen Situation wäre es fatal, die Wirtschaft derart zu belasten und zu schwächen." ****

"Unsere Betriebe leisten im internationalen Vergleich schon heute einen sehr großen Beitrag zu einer stärkeren Väterbeteiligung in den Familien", betont Fürntrath-Moretti. "Man bedenke, dass vor allem Klein- und Mittelunternehmen mit wenig Mitarbeitern vor einem organisatorischen Problem stünden, wenn plötzlich mehrere Väter verpflichtend ausfallen", so die Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft im Österreichischen Wirtschaftsbund", die auf die zahlreichen bereits bestehenden Möglichkeiten der Väterkarenz verweist. "In vielen Familien ist es eine ökonomische Entscheidung, wer in Karenz geht. Aufgabe der Politik ist es, die Wahlfreiheit zwischen fertig durchdachten Modellen anzubieten, die den Lebensrealitäten der Familien entsprechen, und Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Inanspruchnahme ermöglichen - aber nicht zu einer Überbelastung der Wirtschaft und Abwälzung der Mehrkosten auf die Unternehmen führen", verdeutlicht Fürntrath-Moretti abschließend.

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