OTS0097 5 II 0194 FAM0002 Di, 22.Nov 2011
Familie / Kinder / Steuern

Österreichischer Familienbund: Bei den Familien wurde schon genug gespart.

Finger weg von der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungsgeld

Wien/St. Pölten (OTS) - "Die künftigen Sparmaßnahmen dürfen nicht bei den Leistungen für Familien ansetzen", fordert der Präsident des Österreichischen Familienbunds, LAbg. Mag. Bernhard Baier, und deponiert in Richtung SPÖ: "Finger weg von der Absetzbarkeit des Kinderbetreuungsgeldes!"

"Mit dieser Maßnahme wurde ein wichtiger Anreiz für Familie und Beruf geschaffen, und damit ein wichtiger Schritt in die Richtung:
Wahlfreiheit für Familien!", so Baier. Für den Familienbund würde eine Abschaffung der Absetzbarkeit einen massiven Rückschritt in der Familienpolitik bedeuten.

"Familien mit Kindern gehören zu jener Gruppe in der Gesellschaft, die ohnehin schon Mehrfachbelastungen zu tragen haben. Wenn Kürzungen oder Streichungen bei den Familienleistungen noch dazu kommen würden, wäre diese Gruppe doppelt betroffen", betont der Präsident des Familienbundes, LAbg. Mag. Bernhard Baier.
"Eine solche Maßnahme wäre daher familienpolitisch nicht nur vorsteinzeitlich sondern auch absolut unsozial", so Baier weiter und unterstützt Familienminister Mitterlehners Aussage: "Wenn wir den Österreichern und Österreicherinnen Mut zu Kindern machen möchten und sie unterstützen wollen, dürfen wir die Gesetzeslage nicht ständig verändern."

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