OTS0234 5 II 0390 UAK0001 Do, 27.Okt 2011
Bildung / Universitäten / Volksbegehren / Politik

Gerald Bast ruft zur Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens auf!

Wien (OTS) - "Die österreichische Bildungspolitik ist seit Jahrzehnten von Stillstand und parteipolitischen Machtinteressen geprägt, und anstatt in das höchste Gut zu investieren, sparen die VerantwortungsträgerInnen das Bildungssystem systematisch kaputt. Dass derzeit nicht einmal die Aufrechterhaltung des Status quo an den Universitäten ab dem Jahr 2013 gesichert ist, kann nur als eine Schande für ein reiches Land wie Österreich bezeichnet werden - von Ausbau, Weiterentwicklung und Innovation können wir in Anbetracht der budgetären Realität nur träumen. Die drastische Situation, in der sich die österreichischen Universitäten befinden, macht es mehr als deutlich: Bildung hat in Österreich nicht annähernd den Stellenwert, den sie haben sollte. Auf allen Ebenen. Die notwendigen Reformen bleiben auch im Bereich der Kindergärten, der Pflichtschulen und Hochschulen aus oder kommen nur stotternd voran. Österreich gerät dadurch immer mehr ins Hintertreffen und kann im europäischen Vergleich nur mehr schwer mithalten", betont Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien.

Der Einleitungstext des Bildungsvolksbegehrens lautet: "Bildung bestimmt die Zukunft jedes/jeder Einzelnen, somit der Gesellschaft insgesamt und ihres wirtschaftlichen Wohlstandes. Wir sind ein Land ohne Rohstoffe, die Fähigkeiten unserer Jugend sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Zukunft. Diese bestmöglich durch Bildung zu entwickeln, ist auch Ausdruck von Generationengerechtigkeit. Es gilt, das Bildungsniveau so rasch wie möglich deutlich anzuheben und die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu steigern. Ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem muss auch größtmögliche Chancengleichheit für alle eröffnen. Es geht um Österreich und seine Zukunft. Österreich darf nicht sitzenbleiben!"

Für Österreichs Universitäten und Fachhochschulen fordert das "Volksbegehren Bildungsinitiative" einen Ausbau- und Finanzierungsplan sowie eine jährlich kontinuierliche Erhöhung der öffentlichen Finanzierung auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2020. Weiteres fordert das Volksbegehren, dass vom Kindergarten bis zu den Hochschulen soziale Zugangshürden abgebaut und das studentische Förderungswesen nachhaltig ausgebaut werden.

"Um diese politischen Pattsituationen aufzubrechen und die Blockaden zu überwinden, ist es notwendig, dass so viele Menschen wie möglich das 'Volksbegehren Bildungsinitiative' unterschreiben. Je mehr Unterschriften, umso höher der Druck auf die Politik, nicht länger auf Kosten der Zukunft der jungen Menschen in Österreich den Kopf in den Sand zu stecken", so Bast.

Wer diese Forderungen unterstützt, hat die historische Chance, im Rahmen des "Volksbegehren Bildungsinitiative" Druck auf die festgefahrene Politik zu erzeugen!

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OTS0234 2011-10-27/15:10