OTS0164 5 II 0422 AAB0001 Di, 25.Okt 2011
Innenpolitik / Bildung / Neue Mittelschule / Mikl-Leitner / Mandl / ÖAAB / ÖVP

Johanna Mikl-Leitner: Laborversuche beendet - endlich Klarheit für Eltern, Lehrer und Schüler

Gesamtschule vom Tisch, Gymnasien bleiben erhalten und Hauptschulen werden aufgewertet - Erfolg für ÖAAB

Wien (OTS) - "Gerade in der Bildungspolitik brauchen wir Verlässlichkeit und Klarheit - für die Eltern, die Lehrer und vor allem für unsere Schülerinnen und Schüler", so ÖAAB-Bundesobfrau, BM Mag. Johanna Mikl-Leitner, anlässlich der heutigen Präsentation des Gesetzesentwurfes zur Neuen Mittelschule, "umso mehr freue ich mich, dass die Zeit der Schulexperimente jetzt vorbei ist und mit diesem Entwurf Sicherheit für Eltern, Lehrer und Schüler gewährleistet ist. Besonders wichtig ist mir dabei, dass mit dem heute präsentierten Entwurf jedes einzelne Kind und jede und jeder einzelne Jugendliche die bestmöglichen Bildungschancen für ihre und seine Zukunft erhält."

"Dass in diesem Entwurf das unter der Führung von Michael Spindelegger entwickelte ÖAAB-Bildungskonzept wesentlichen Niederschlag findet, freut mich einerseits natürlich als ÖAAB-Chefin aber andererseits vor allem für unsere Schülerinnen und Schüler und damit für die Zukunft Österreichs. Denn damit ist die Gesamtschule endlich vom Tisch. Die Gymnasien bleiben erhalten und unsere Hauptschulen werden zu Neuen Mittelschulen aufgewertet. Das heißt:
Nicht das Gleiche für alle, sondern das Beste für jeden Einzelnen!", betont Mikl-Leitner.

"Die SPÖ hat ihre ideologischen Scheuklappen abgelegt und für die Chancen der Kinder und Jugendlichen einer notwendigen und dringenden Bildungsreform endlich zugestimmt. Für den ÖAAB standen immer die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt der Anstrengungen. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Mit der Umwandlung des Schulversuchs Neue Mittelschule in eine Regelschule wird ein schulpolitischer Meilenstein gesetzt", so die Bundesobfrau weiter.

"Die Beibehaltung des anerkannten und gewachsenen vielfältigen Schulsystems in Österreich und das breite Angebot an Bildungseinrichtungen ist wesentlich für die gute Ausbildung der Schülerinnen und Schüler. Ein zukunftsfähiges Schulsystem braucht Vielfalt, und diese Vielfalt ist nun garantiert", so Mikl-Leitner.

"Fast eineinhalb Jahre hat es gedauert, um von der Beschlussfassung des ÖAAB-Bildungskonzepts zur Umsetzung einer der wichtigsten Maßnahmen aus diesem Konzept zu kommen. Mit unserem Vorschlag, die Neue Mittelschule flächendeckend zu machen, sind wir am Anfang alleine dagestanden. Doch das Beispiel von heute zeigt, dass eine fundierte Position, sachliche Argumente und konsequente Arbeit zum Ziel führen können. Wir werden auch in Zukunft darauf achten, dass die Neue Mittelschule gut funktioniert, dass das Gymnasium erhalten bleibt und auch nicht in kleinen Schritten finanziell schlechter gestellt wird. Ich freue mich für die Schülerinnen und Schüler. Ich gratuliere Werner Amon zu seinem Verhandlungserfolg", so ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl.

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