OTS0126 5 II 0241 NAB0001 Fr, 16.Sep 2011
Politik / Arbeiterkammer / Bildung / Niederösterreich / ÖAAB

NÖAAB-Piribauer: Kindergärten sollen beim Land bleiben und Gymnasien erhalten werden

NÖAAB-FCG-Fraktion geschlossen gegen parteipolitische Bildungspolitik in der AKNÖ

St. Pölten (OTS/nab ) - Zur heutigen Aussendung von AKNÖ-Präsidenten Haneder, wonach ideologische Färbungen im Bildungssystem nichts verloren haben, hält NÖAAB-Landesgeschäftsführer KR Franz Piribauer fest: "Haneders Unterstützungserklärung für den Androsch-Plan gefährdet Gymnasien und Kindergärten in Niederösterreich und ist parteipolitisch motiviert. Diese bewährten Bildungseinrichtungen dürfen keiner linken Ideologie geopfert werden".

"Niederösterreich war seit jeher ein Vorzeigebundesland, wenn es um die Betreuung unserer Kleinsten im Kindergarten geht - allein in den letzten zwei Jahren hat das Land 400 Mio. Euro in die Kindergärten investiert. Mit der Unterstützung der AKNÖ für den Androsch-Plan ist das aber gefährdet. Wenn die Kompetenzen zum Bund wandern, wird das Leistungsangebot zwangsläufig nach unten gehen. Das ist der erste Grund warum ich die Entscheidung der SPÖ/FSG-Führung in der AKNÖ nicht nachvollziehen kann und die NÖAAB-FCG-Fraktion geschlossen gegen den Androsch-Plan auftritt. Gerade dem Kindergarten als erste Bildungseinrichtung wird in Zukunft noch mehr Bedeutung zukommen", informiert Piribauer.

"Der zweite Grund betrifft den Gymnasiumsbereich. Denn ginge es nach Androsch und Haneder würde es das Gymnasium bald nicht mehr geben. Selbst der eigene AK-Bildungsexperte betont die Notwendigkeit von Gymnasien. Das zeigt, dass die SPÖ/FSG-Führung in der AKNÖ ausschließlich parteipolitisch handelt. Wir sind strikt gegen eine Nivellierung nach unten und klar für den Ausbau des Bildungsangebotes", so der NÖAAB-Landesgeschäftsführer.

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